Städtische Einrichtungen geschlossen

Schutz vor Covid-Ansteckung, Rathaus bleibt offen

SEHNDE (r/gg). Die Stadtverwaltung folgt den Entscheidungen, Vorgaben und Empfehlungen der Landesregierung und der Verfügung der Regionsverwaltung zur Eindämmung der Covid-Ansteckung, schließt alle städtischen Einrichtungen bis zum 18. April und sagt die städtischen Veranstaltungen bis Ende April ab.
Bürgermeister Olaf Kruse erklärt zur Prävention: „ Aktuell gibt es in Sehnde keine am Corona-Virus erkrankte Person. Wir wollen aber auch weiterhin im Interesse der Sehnder Bevölkerung vorsorglich, klar und verlässlich Maßnahmen einleiten, die eine mögliche Ansteckungsgefahr weitestgehend minimieren.“

Alle städtischen Einrichtungen einschließlich Schulen, Kindertagesstätten, Sportstätten, Bibliotheken und Begegnungsstätten werden ab sofort und bis zum 18. April geschlossen - das Rathaus bleibt geöffnet.

Auch alle städtischen Veranstaltungen in diesem Zeitraum werden abgesagt. Die Stadtverwaltung  empfiehlt Vereinen und Institutionen auf Veranstaltungen zu verzichten und bei Durchführung auf die Einhaltung der Vorsichtsmaßnahmen und Hygienevorgaben zu achten.

Folgende Veranstaltungen finden nicht statt:
• sämtliche Osterfeuer mit Beteiligung der Feuerwehren
• alle Aktionen im Rahmen des Osterferienpass
• der Frühjahrsputz im Ortszentrum

Sitzungen -auch die der politischen Gremien- werden abgesagt, verschoben oder finden nichtöffentlich statt. Für Entscheidungen zwingend notwendige Sitzungen finden nach Absprache und in Einzelfallregelung statt.

In den kinderbetreuenden Einrichtungen werden Notgruppen vorgehalten. Die Plätze in diesen Notgruppen sind Kindern vorbehalten deren Eltern (beide, außer bei alleinerziehenden Elternteilen) in Sicherungs- und Versorgungsrelevanten Berufen bzw. in entsprechenden Unternehmen beschäftigt sind. Dazu gehören Beschäftige aus den Bereichen Pflege, Gesundheit, Medizin und öffentliche Sicherheit, wie Polizei, Justiz, Rettungsdienste, Feuerwehr, Bundeswehr und Katastrophenschutz, sowie zur Erhaltung der Daseinsvorsorge (Lebensmitteleinzelhandel, Stadtwerke, u.s.w.). Zur Bildung der Notgruppen werden die Kindertagesstätten am kommenden Montag geöffnet und dann die Bedarfe und die weitere Betreuung geklärt.

Die Stadtverwaltung hat für die Flüchtlingsunterkunft in Rethmar ab sofort ein Besuchsverbot erlassen.

Das Rathaus und das Bürgerbüro haben weiterhin geöffnet, die Anliegen und Anträge der Besucher werden –unter Berücksichtigung der Vorsichtsmaßnahmen- bearbeitet. Für die Bearbeitungen im Bereich KFZ-Zulassungswesen werden Termine vergeben. Kunden werden gebeten diese über die Rufnummern 05138 -7070, -707 111 oder per E-Mail über buergerbuero@sehnde.de zu vereinbaren.

Die terminierten Eheschließungen werden selbstverständlich stattfinden. Die Zahl der Besucher wird aber auf die vorhandene Bestuhlung (20 Personen) beschränkt.

Die Stadtverwaltung bittet um Vorsicht und Rücksichtnahme. Behördengänge sollten auf wirklich notwendige Anliegen beschränkt und –wenn möglich- eher telefonisch oder per Mail erledigt werden.

Kostenerstattungen:
Die Kosten für gebuchte Veranstaltungen werden zurückerstattet oder die Karten behalten ihre Gültigkeit für eventuelle Nachholtermine.
Die Gebührenzahlung bzw. -erstattung für die Betreuung in den Kindertagesstätten erfolgt satzungsgemäß.