SPD Sehnde-Ost ehrte Mitglieder aus der Brandt-Ära

Als langjährige SPD-Mitglieder ehrten die stellvertretende Abteilungsvorsitzende Roswita Horn (li). und die Ortsvereinsvorsitzende Silke Lesemann (3. v.li.) Jürgen Gieseke (2. v. li.) und Heinrich Sennholz (2. v. re.) . Abteilungsvorsitzender Klaus-Walter Digwa war der erste Gratulant. (Foto: SPD Sehnde-Ost)

Dialog mit dem Nabu zum Windkraftfeld ist nächstes Vorhaben

SEHNDE-OST (r/kl). Zur jährlichen Versammlung der SPD-Abteilung Sehnde-Ost, welche die Orte Dolgen, Evern, Haimar und Rethmar umfasst, trafen sich die Mitglieder im Gutshof Rethmar. Abteilungsvorsitzender Klaus-Walter Digwa begrüßte die Anwesenden, zu denen außer den Mitgliedern auch drei Gäste gehörten, sowie die Ortsvereinsvorsitzende und Landtagsabgeordnete Dr. Silke Lesemann.
In seinem Bericht ging Klaus-Walter Digwa auf die besonderen Anlässe des vergangenen Jahres wie die Kommunalwahl und das Seefest ein und gab auch einen Ausblick auf die zukünftige Arbeit.
Die anschließenden Neuwahlen, die sehr souverän von Silke Lesemann geleitet wurden, ergaben wenige Veränderungen. In ihren Ämtern bestätigt wurden Klaus-Walter Digwa als Abteilungsvorsitzender, Roswita Horn als Stellvertreterin, Matthias Jäntsch als Kassenwart und Max Digwa als Schriftführer.
Neu gewählt als Revisoren wurden Thomas Lange und Heinrich Sennholz und als Beisitzer Constanze Horn, Ute Thomas, Edgar Bäkermann, Werner Gellert und Jürgen Gieseke.
Zu den angenehmen Pflichten gehört immer die Ehrung langjähriger Mitglieder. Für 40 Jahre Mitgliedschaft in der SPD wurde Heinrich Sennholz geehrt, der mit seinem Eintritt in die Partei 1972 zu denjenigen gehörte, die die Partei in Dolgen aufgebaut hatten. Die unter dem damaligen Bundeskanzler Willy Brandt erfolgte Aufbruchsstimmung führte auch in den kleinen Orten zu einem Mitgliederzuwachs. Für 25-jährige Mitgliedschaft wurde Jürgen Gieseke geehrte. Beide erhielten zu ihrer Urkunde als Dankeschön noch eine Flasche Sekt.
Die nächste Aktivität der SPD-Abteilung Sehnde-Ost findet am Samstag, 5. Mai, statt. Dann treffen sich die Mitglieder mit Vertretern des Naturschutzbundes (NABU), um den Standort des geplanten Windkrafttestfeldes und das Naturschutzgebiet Sohrwiesen zu besichtigen. Der NABU hatte erhebliche Bedenken gegen den Standort des Testfeldes vorgetragen, und deshalb möchten die SPD-Mitglieder vor Ort mit den NABU-Vertretern ins Gespräch kommen.