Spatenstich für "aktives Wohnen"

Familie Köhler (links) und Familie Franz verwirklichen das Senioren-Projekt für Wassel. (Foto: DenkSte Marketing)

Senioren-Konzept wird in Wassel realisiert

Wassel (r/gg). Mit dem symbolischen Spatenstich wurde der Baubeginn der Senioren-Wohnanlage Oelkershof, Große Kampstraße 16, markiert. Schon im Frühjahr 2023 sollen 18 Wohneinheiten, mit je zwei oder drei Zimmern, bezugsfertig sein. Angeboten wird den Mietern dann ein für Senioren passender Service mit Veranstaltungen im Gemeinschaftsraum, mit ambulantem Pflegedienst und mit Fahrservice für Arztbesuche.
Philip Köhler, Landwirt in Wassel und Hotelinhaber von "Köhlers Hof" ist gemeinsam mit seiner Frau Mirja Köhler Bauherr. Für den Bau ist die "Wohnpark Oelkers Hof GmbH & Co. KG" gegründet worden. Zuvor wurde der auf dem Bauplatz stehende landwirtschaftliche Betriebshof mit Wohnhaus abgerissen. Die Vermietung der Wohneinheiten und den Senioren-Service wird Thomas Franz leisten. Er ist Inhaber einer stationären Pflegeeinrichtung in Hannover und eines ambulanten Pflegediensts in Sehnde. Thomas Franz wohnt mit seiner
Frau und den beiden Kindern ebenfalls in Wassel. Es wird ein digitales Bautagebuch auf der Internetseite www.oelkershof.de geben. 
Ortsbürgermeisterin Almuth Gellermann und ihre Stellvertreterin Ulrike Dohrs waren beim Spatenstich zu Gast und gratulierten dem Projektteam, ebenso Vertreter der Stadtverwaltung mit Fachdienstleiter Godehard Kraft und Ines Raulf, Ansprechpartnerin für das Stadtmarketing. 
Zu seiner Intention bei dem Projekt erklärte Philip Köhler: „Wir, Familie Köhler, meine Frau
Mirja und ich mit unseren beiden Kindern, bewirtschaften unseren landwirtschaftlichen
Familienbetrieb bereits in der zwölften Generation. Wie in traditionell landwirtschaftlichen Familien vielmals üblich, wurden meine Großeltern bis zu ihrem Tode in unserem Haus gepflegt und versorgt – eine Leistung, welche die ganze Familie mit in die Verantwortung zieht, aber insbesondere meine Eltern, sowohl an ihre physischen als auch psychischen Grenzen gebracht hat. Nach dieser Erfahrung wurde uns nunmehr bewusst, dass wir einen anderen Weg gehen möchten. Überdies fühlen wir uns mit unserem Dorf sehr verbunden und wissen von vielen älteren Menschen im Dorf, die teilweise kinderlos altern oder deren Betreuung von den Kindern so nicht geleistet werden kann.“
So sei die Idee entstanden, eine Wohnanlage für altersgerechtes und betreutes Leben zu realisieren. „Die Stadt Sehnde hat das Projekt von Anfang an tatkräftig unterstützt, dafür sind wir sehr dankbar,“ ergänzte Thomas Franz.