Sinnhafte Ausbildung im Gesundheits- und Sozialwesen

Über 50 neue Auszubildende starten an der Akademie für Pflege und Soziales. Foto: APS

Über 50 neue Auszubildende starten Pflegeausbildung

Sehnde. „Jungen Menschen ist es zunehmend wichtiger, mit ihrer Arbeit einen gesellschaftlichen Beitrag zu leisten“, freut sich Katrin Rother, Geschäftsführerin der
APS Akademie für Pflege und Soziales (APS) in Hannover. „Da steht das Berufsfeld Gesundheit und Soziales ganz oben.“ Und so starteten am 2. August 52 neue
Auszubildende motiviert in die dreijährige Ausbildung. 26 beginnen die Ausbildung zur Pflegefachkraft (Pflegefachfrau/Pflegefachmann) und 26 legen in der
Heilerziehungspflege los. Damit sind alle neuen Plätze für eine Pflegeausbildung
belegt. Die nächste Möglichkeit zum Start in eine Pflegeausbildung gibt es wieder
zum 1. April 2022. Bewerbungen sind schon jetzt möglich.
Der theoretische Unterricht findet in der APS in Hannover statt. 40 Auszubildende
absolvieren ihre praktische Ausbildung im Klinikum Wahrendorff, zehn in der Deutschen Seniorenstift Gesellschaft und zwei in den Ernst-August-Wilkening-Pflegeheimen. Ganz besonders freut sich das Team der APS darüber, dass Vertreter der Träger der praktischen Ausbildung auch am ersten Schultag dabei sind, um die Schüler offiziell zu begrüßen. Die
enge Verzahnung zwischen der praktischen und der schulischen Ausbildung sorgt
für eine gute Ausbildungsqualität.
„Und die sozialen Berufe werden Stück für Stück männlicher“, so Rother. „Unsere Quote in den beiden neuen Klassen liegt jetzt bei 37 Prozent. Es ist schön, wenn sich veraltete Rollenbilder verabschieden und junge Menschen sich an ihren Stärken und Interessen orientieren.“
Die zukünftigen Pflegefachfrauen und Pflegefachmänner erlernen die umfassenden Grundlagen der Pflege von Menschen in den unterschiedlichen Lebensphasen. Die Heilerziehungspflegenden lernen die pädagogische, lebenspraktische und pflegerische Unterstützung von Menschen mit Behinderungen. Schwerpunkt bildet die psychiatrische Pflege im klinischen Bereich und in der Eingliederungshilfe. Die Auszubildenden haben im Anschluss an die erfolgreiche Ausbildung eine hohe Chance der Weiterbeschäftigung in den Einrichtungen. Von den im Juli frisch mit Abschlussurkunden ausgestatteten Absolventen der letzten beiden Klassen werden 87 Prozent weiterhin für das Klinikum Wahrendorff arbeiten. Im Klinikum Wahrendorff haben zudem drei Auszubildende ihre Ausbildung
zum Kaufmann im Gesundheitswesen begonnen. Ein weiterer Auszubildender
startete seine Ausbildung zum Fachinformatiker.