Serie von Brandstiftungen bei Haimar geht weiter

Der mit Schaum gelöschte Hositz zwischen Haimar und Dolgen. Fast wäre es hier zu einem größeren Flächenbrand gekommen. (Foto: Stadtfeuerwehr Sehnde)

Am Freitag brannten zwei Hochsitze völlig aus

SEHNDE/HAIMAR (r/kl). Die Serie der Brände in Haimar hat die Feuerwehren auch am vergangenen Freitag beschäftigt. Dieses Mal wurden zwei Jagdhochsitze vollständig zerstört.
Die erste Meldung zu dem Brand eines Jagdhochsitz in der Feldmark Haimar (Zufahrt von der Straße An der Schanze) erhielt die Feuerwehr um 17.44 Uhr. Beim Eintreffen der ersten Kräfte brannte der Jagdsitz in voller Ausdehnung. Das Feuer konnte von der Feuerwehr schnell unter Kontrolle gebracht und gelöscht werden. Trotzdem wurde der Hochsitz stark in Mitleidenschaft gezogen.
Gegen 20.26 Uhr hatte dann ein Passant zwischen den Ortschaften Dolgen und Evern hellen Flammenschein bemerkt und über Notruf die Feuerwehr alarmiert. Bei Eintreffen der Feuerwehr stand erneut ein Jagdhochsitz im Vollbrand. Das Feuer war bereits auf die Böschung übergegriffen.
Durch den schnellen und gezielten Einsatz von Wasser konnte ein Übergreifen der Flammen auf andere Böschungsbereiche verhindert werden. Da das Gestell des Hochsitz aus Metall war, entzündete sich das Holz immer wieder. Um alle Glutnester zulöschen wurde mit einer Schaumpistole Löschschaum aufgebracht.
Bei beiden Löschangriffen war die Zugänglichkeit über die engen Wege schwierig.
Der Sachschaden beträgt nach ersten Schätzungen etwa 1.000 Euro. In beiden Fällen ist wieder von Brandstiftung aus zugehen. Die Polizei hat ihre Ermittlungen aufgenommen.