Sehnder Ferienpasskinder waren kaum aus den Booten zu bekommen . . .

Alle Boote wieder verstaut: Das Abschiedsfoto der Ferienpasskinder und ihrer Betreuer vom Ruderverein "für das große Freie". (Foto: RGF Lehrte/Sehnde)

Ferienwochende mit dem Ruderverein auf (und im) Kanal

SEHNDE/LEHRTE (r/kl). Beim dreitägigen Ferienpasszeltlager des Rudervereins "für das Große Freie (RGF)" Lehrte/Sehnde verbrachten am vergangenen Wochenende 23 Ferienpasskinder und viele kleine und große Helfer des Rudervereins ein sonniges und warmes Wochenende am Mittellandkanal.
Nach dem am Freitag die Zelte aufgebaut waren, wurde sich erst einmal spielerisch kennengelernt. Im Anschluss ging es dann für die Kinder, unter Anleitung der RGF-Mitglieder, das erste Mal aufs Wasser. Nach ausgiebigem Testen des neuen Fortbewegungsmittels und aufgrund des warmen Tages ging es dann für die Kinder in den Mittellandkanal. Unter Beaufsichtigung durften die Kinder vor dem Steg schwimmen gehen. Zur Stärkung gab es am Abend selbstgemachte Hotdogs.
Als es dunkel wurde, stand dann noch eine kleine Nachtwanderung für die Kinder an, bevor es dann in die Zelte ging.
Auch der zweite Tag des Zeltlagers begann nach einen gemeinsamen Frühstück wieder auf dem Wasser. Hier wurden dann auch schon einmal etwas größere Touren, zur Wasseler Kanalbrücke und zur Bolzumer Schleuse, unternommen. Oder man ruderte in die andere Richtung bis zur Rethmarschen Kanalbrücke.
Nach dem Mittagessen mit Nudeln und Tomatensoße und einer kleinen Mittagspause, freuten sich schon alle auf die nächste Fahrt in den Booten. Hier bildeten sich dann auch schon die ersten Wunschteams. Natürlich wurde auch an diesen warmen Samstag wieder ordentlich im Kanal gebadet bevor es abends Frisches vom Grill gab.
Bei einbrechender Dunkelheit wurde dann auch das lang ersehnte Lagerfeuer entfacht. Wer mochte konnte sich noch Stockbrot und Marshmallows am Lagerfeuer zubereiten, bevor auch dieser Tag in den Zelten endete. Auch am Sonntag, der letzte Tag der Ferienpassaktion, konnte keiner die Kinder von den Booten fern halten. Sie konnten sich aussuchen, ob sie wieder im Mannschaftsboot fahren oder ihre neu erworbenen Fähigkeiten einmal im schmalen Einer testen wollten. Selbst als die ersten Eltern Ihren Nachwuchs abholen wollten, waren die Kinder kaum aus dem Boot zu bekommen. Viele Kinder waren traurig, dass das Zeltlager schon vorbei war und wollen im nächsten Jahr auf jeden Fall wieder dabei sein.