„Sehnder Ausbilderfrühstück“ in den Landtag eingeladen

Von dem intensiven Erfahrungsaustausch beim dritten Sehnder Ausbilderfrühstück zeigte sich auch der Landtagsabgeordnete Christoph Dreyer (Mitte) sehr angetan, der „pro regio“ und die Teilnehmer zu einem Treffen in den Landtag einlud. (Foto: Foto: pro regio)
SEHNDE (r/kl). Gemeinsam mit der Stadt Sehnde, der Interessengemeinschaft Sehnder Kaufleute (IGS) und Ausbildung im Verbund „pro regio“. fand das dritte „Ausbilder-Frühstück“ in Sehnde jetzt im Parkhotel Bilm statt. Das Clubzimmer war mit 18 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus Sehnder Unternehmen gut gefüllt.
Neben dem gemütlichen Austausch untereinander standen der von „pro regio“ vorgestellte und kostenlos erhältliche Praktikumsleitfaden und die Erfahrungen der Unternehmer und Ausbilder mit dem Praktikum im Vordergrund der Veranstaltung.
So gab die Hälfte der Unternehmer/innen an, im Jahr mehr als sieben Praktikant/innen zu betreuen und sehen dies als einen wichtigen Aspekt in der Berufsorientierung der Jugendlichen.
Marlen Dobor, Auszubildende zur Hotelfachfrau im dritten Lehrjahr schilderte engagiert und begeistert ihre Erfahrungen in den Azubi-Wochen im Parkhotel Bilm. Hier sind die zehn Auszubildenden für eine Woche lang allein für die Abläufe im Haus verantwortlich.
Die zentrale Botschaft wurde deutlich: Es lohnt sich - sowohl für die Auszubildenden als auch für den Betrieb – die Verantwortung zumindest für Teilbereiche des Tagesgeschäfts gelegentlich ganz in die Hände der Auszubildenden zu legen.
Weiteren Besuch erhielt das Frühstück durch den Landtagsabgeordneten Christoph Dreyer, der sich über die Arbeit von „pro regio “und das neue Projekt „Service- und Qualifizierungsnetzwerk Ausbildung in KMU“ informierte.
Im Rahmen des Projektes sollen zukünftig Serviceleistungen und Veranstaltungen für Ausbilder/innen angeboten werden, die noch über die derzeitigen Angebote des Vereins hinausgehen. Gemeinsam mit kleinen und mittleren Unternehmen sollen Materialien, Projekte und Aktivitäten zur Verbesserung der Ausbildungssituation und zum Berufe- und Betriebemarketing für die beteiligten Unternehmen entwickelt und erprobt werden.
Gesammelt werden die Erfahrungen als übertragbare und individuell kombinierbare „Bausteine“ in einem „Baukasten“ – einem Handbuch mit vielen Anregungen und Tipps für den Ausbildungsalltag.
Der Landtagsabgeordnete Christoph Dreyer appellierte an die anwesenden Ausbilder und Ausbilderinnen auch im nächsten Jahr verstärkt auszubilden und lud die Teilnehmer und „pro regio“ zu einem Treffen im nächsten Frühjahr in den niedersächsischen Landtag ein.