Schwimmen im Unterricht

Elisabeth Schärling setzt sich im Sehnder Rat für zeitnahen Schüler-Schwimm-Unterricht ein. (Foto: Privat)

Schülerförderung soll bald beginnen

Sehnde (r/gg). Die CDU/FDP-Gruppe im Rat setzt sich für ein Konzept zum Swimmunterricht für Schüler ein. Die Stadtverwaltung soll sich einschalten und die Grundschulleiter und die DLRG unterstützen. Handlungsbedarf gebe es nach der coronabedingten Schließung der Schwimmbäder. Gruppen-Sprecher Klaus Hoffmann schreibt: "Auch die privaten Schwimmkurse konnten nicht stattfinden. Das Waldbad in Sehnde war im letzten Sommer zwar geöffnet, das Lehrschwimmbecken in Höver hatte ganzjährig geschlossen. Schulschwimmen war nicht möglich."
„Um sicher schwimmen zu können, reicht der Seepferdche-Lehrgang nicht aus,“ sagt Elisabeth Schärling, Mitglied des Sehnder Rates und Initiatorin des Antrages mit Blick auf die anzustrebenden Schwimmabzeichen Bronze und mehr. Sie bezieht sich auf eine DLRG-Umfrage allgemein, wonach 60 Prozent der unter Zehnjährigen nicht sicher schwimmen könnten.
„Es ist enorm wichtig, dass Kinder gut schwimmen können“, meint Elisabeth Schärling. Natürlich seien auch die Eltern gefordert, mit ihren Kindern zu üben. Auch sollten ältere Kinder und Jugendliche, die noch Nichtschwimmer sind, ein jahrgangübergreifendes Förderangebot erhalten.