Sanierung der Kirchhofmauer kann starten

Die geschätzt 200 Jahre alte Kirchhofmauer ist stark marode.

120.000 Euro werden investiert – Beginn der Arbeiten für Juni geplant

VON DANA NOLL

SEHNDE. „Was lange währt, wird gut“, mit diesen Worten überreichte Bürgermeister Carl Jürgen Lehrke am vergangenen Freitagnachmittag den Förderbescheid der Stadt Sehnde an Pastor Uwe Büttner sowie an die Vorsitzende des Kirchenvorstandes Heidrun Golenia. Dieser sieht 32.000 Euro für die Sanierung der Kirchhofmauer vor.
Ein Gutachten hatte ergeben, dass insgesamt 120.000 Euro aufgebracht werden müssen. Von der Kirchengemeinde sind Eigenmittel in Höhe von 10.000 Euro vorgesehen, 30.000 Euro kommen vom Kirchenkreis und die restlichen 48.000 Euro werden vom Amt für regionale Landesentwicklung übernommen, die auf EU-Mittel zugreift.
Die geschätzt 200 Jahre alte Mauer, die zwischen der evangelisch-lutherischen Kirche Hl. Kreuz und Schulgelände liegt, ist stark marode. Bereits 2015 wurde der erste Antrag für eine Sanierung gestellt, 2017 konnten dann endlich die Fördermittel akquiriert werden. Ab Juni 2019 soll die Sanierung nun starten. Die 76-Meter lange Kirchhofmauer soll abschnittsweise erneuert werden. Dazu müssen die alten Fugen raus, alles gereinigt und zum Teil die Steine erneuert werden. Sandsteinplatten, die das Wasser ablaufen lassen, sollen als Abdeckung dienen. Zum Ende der Sommerferien wird der Abschluss der Arbeiten geplant.
Vor etwa 20 Jahren wurden die Fugen der Mauer bereits erneuert. Doch der genutzte Zement war wasserdicht, was zur Folge hatte, dass sich die Feuchtigkeit in den Steinen staute und diese bei Frost gesprengt wurden und zerplatzten.  
„Man sieht deutlich die abgeplatzten Kanten und Ecken, die sehr scharf kantig sind und für die spielenden Kinder hier auf dem angrenzenden Schulgelände eine Gefahr darstellen“, erklärt Pastor Uwe Büttner.