Rundweg dient der Sicherheit

Bürgermeister Carl Jürgen Lehrke (von links), Bianca Frey, Leitung des städtischen Fachdienstes Ordnugn und Recht, und Söhnke Rohrmann bei der Fertigstellung des KGS-Rundwegs. (Foto: Gabriele Gosewisch)

Rohrleitungsbau im KGS-Außenbereich fertig

SEHNDE (gg). Der KGS-Hofbereich ist erweitert und befestigt worden. Ein neuer Rundweg, eine Feuerwehr-Zufahrt und eine ausreichend große Aufstellfläche für die Einsatzfahrzeuge sind in rund sechsmonatiger Bauzeit entstanden. „Dies ist die logische Konsequenz nach den Problemen beim Löscheinsatz im März 2015, als die Schule brannte“, erklärt Bürgermeister Carl Jürgen Lehrke. Handlungsbedarf habe es jedoch auch in weiterer Hinsicht gegeben. Der Bürgermeister sagt: „Man darf nicht vergessen, die KGS ist kontinuierlich gewachsen. Nach und nach kamen Gebäudeteile hinzu. Doch die Regenwasserleitung und die Regenrückhaltung blieben als Problem.“ So habe es über die Jahre immer wieder Umplanungen gegeben. Auch mit dem späteren Brand der Turnhalle sei die Anordnung erneut auf den Prüfstand gestellt worden. Seitens der städtischen Gebäudewirtschaft erklärt Söhnke Rohrmann: „Nun ist ein 71 Kubikmeter-Tank für die Regenrückhaltung im Boden versenkt worden, eine 400er-Regenwasserleitung ersetzt die bisherige 150er-Leitung. Zwei Tausend Kubikmeter Erde sind bewegt und 1.500 Quadratmeter Fläche gepflastert worden.“ Die Investitionssumme liege bei 640.000 Euro. Zeitverzögerungen bei der Bauausführung habe es aufgrund von Entsorgungsproblemen gegeben. Die routinemäßige Probennahme auf Schadstoffe beim Aushub habe eine Diesel-Belastung ergeben. „Darauf muss man reagieren“, merkt Söhnke Rohrmann an. Der neue Zaun im hinteren Schulhofbereich sei ein Beitrag zur Sicherheit, so sein Hinweis. Nach Schulschluss werde abgeschlossen, dann gelte Hausrecht und damit können, beispielsweise bei Ruhestörung oder Versammlungen, Platzverweise ausgesprochen werden. Zum Abschluss der Baumaßnahme soll eine Bepflanzung im Herbst noch folgen.