Richtkranz über dem zweiten Teil des "Sehnder Carrées"

Seit letzter Woche weht der Richtkranz über dem zweiten Bauabschnitt des "Sehnder Carrées". (Foto: Walter Klinger)

Bürgermeister-Lob: Beste Eingangssituation für die Mittelstraße

SEHNDE (kl). Stadtplanerisch wie vom geschäftlichen Konzept eine Punktlandung: Als in der vergangenen Woche über dem zweiten Bauabschnitt des "Sehnder Carrées" der Richtkranz einschwebte, konnte Investor Dirk Berkefeld (Beste Bauregie Sehnde) zugleich mitteilen, dass die letzte der dort entstehenden 15 Wohnungen am gleichen Tage verkauft werden konnte. Auch für die 200 Quadratmeter im Erdgeschoss vorgesehenen Geschäftsflächen gibt es laut Berkefeld bereits Vorgespräche.
Damit kommt, wie vor den gut 70 Gästen der Richtfeier Bürgermeister Carl Jürgen Lehrke bilanzierte, die Reihe der über Jahre immer wieder verworfenen verschiedenen Vorschläge, eine gelungene Eingangssituation für die Mittelstraße zu schaffen, zu einem guten Ende.
Das "Sehnder Carrée" zeichne, wie schon in dem zur Peiner Straße fertiggestellten ersten Bau (mit ebenfalls 15 Wohnungen integriertem Restaurant Kretzschmanns) mit Wohn- und Geschäftsnutzung vor allem aus, dass es "durch 24 Stunden Leben in die Mittelstraße bringt", lobte Lehrke: "Eine gelungene Kombination".
Dass sich der Investor zu diesem Konzept bekenne, zeige schon das gelungene optische Auffangen der Baustellensituation durch bunte Banner, die schon jetzt die zusätzliche Dynamik in der Mittelstraße signalisierten (und für deren Erstellung Christin Wendefeuer ausdrücklich vom Investor gedankt wurde).
Vor den applaudierenden Gästen aus allen Teilen des öffentlichen Lebens in Sehnde stellte Dirk Berkefeld in diesem Zusammenhang klar, dass die neuen Wohnungen (55 bis 130 Quadratmeter) in den Obergeschossen zwar seniorengerecht ausgelegt seien, aber Käufer aus allen Altersgruppen hätten - der jüngste erst 22 Jahre alt. Auch in Sachen Generationenvielfalt sei das "Sehnder Carrée" damit dynamisch.