Renaissance des Akkordeons

Lydie Auvray gastiert am 25. Mai im KGS-Forum. (Foto: Kulturverein Sehnde)

Konzert am 25. Mai im KGS-Forum

SEHNDE (r/gg). Saisonabschluss des Kulturvereins ist am Samstag, 25. Mai, mit dem Konzert "Musetteries" von Lydie Auvray um 20 Uhr im KGS-Forum, Am Papenholz 11.
Sie gilt als die Grand Dame des Akkordeons. Sie hat mit ihrer Musik dieses Instrument in unseren Breiten emanzipiert und aus dem Mief der Provinz-Akkordeonorchester, Volks- und Schlagermusik befreit und einem großen Publikum gezeigt, wie weit die musikalische und klangliche Bandbreite des Akkordeons reicht. Lydie Auvray ist ohne Frage einer der Top-Stars auf ihrem Instrument.
Aufgewachsen in der Normandie, wo sie auch schon früh mit ihrem späteren „Alter Ego“, dem Knopfakkordeon in Berührung kam, siedelte Lydie Auvray schon mit 17 Jahren nach Deutschland über. Hier begann dann in den Clubs von Berlin ihre steile Karriere, zunächst als musikalische Begleiterin verschiedenster Künstler, bis sie dann mit ihrer kurzerhand auf eigene Faust selbst produzierten ersten Platte auf sich aufmerksam machte. Sie arbeitete  schon bald mit bekannten Künstlern zusammen, wie Reinhard Mey, Klaus Hoffmann, Peter Maffay, Stoppok, aber auch Senta Berger und Elke Heidenreich und sogar Status Quo.
Lydie Auvray hat fraglos zu einer Renaissance des Akkordeons beigetragen und bewiesen, dass dieses Instrument weitaus mehr Potenzial hat, als Seemannslieder, Kirmesmusik oder Alpenglüh’n. Quer durch alle Stilrichtungen bewegt sich ihre Musik, und immer wieder ist man fasziniert von der Klangfarbenpracht, die diese Ausnahmekünstlerin ihrem speziell für sie vom italienischen Traditionshersteller Pigini angefertigten Instrument entlockt. Dabei landet sie natürlich immer wieder auch bei ihren Wurzeln, der französischen Musette, der ihre besondere Liebe gilt.
Es gibt noch Karten für diese besondere Veranstaltung an der bekannten Vorverkaufsstelle P3 in Sehnde erhältlich, auf der Internetseite www.kultur-sehn.de an der Abendkasse.