"Radweg am Kanal ist wichtig"

Besichtigung des Radwegs am Kanal in Wassel (von links): Bernward Schlossarek, Sina Wenning (Region Hannover Fachbereich Verkehr), Martin Nebendahl (Region Hannover Fachbereich Verkehr), Helmut Lübeck, Konrad Haarstrich, Christoph Loskant, Rainer Fredermann (CDU Landtagsabgeordneter). (Foto: CDU-Fraktion Region Hannover)

CDU-Regionsfraktion setzt auf Asphaltierung

Sehnde (r/gg). "In den letzten 20 Jahren hat sich die Nutzung des Radwegs am Mittellandkanal spürbar erhöht", so die Überzeugung der CDU-Regionsfraktion. Der Fraktionsvorsitzende Bernward Schlossarek und weitere Abgeordnete der Fraktion verschafften sich jetzt in Wassel einen Eindruck vom Zustand. Mittlerweile sei der Radweg zu einer wichtigen Wegeverbindung in der Region Hannover geworden, so die Mitteilung. Von Sehnde bis Wunstorf nutzten viele Berufstätige und Schulkinder diesen idyllischen Uferweg. Die durch die Bauart bedingte starke Staubbildung im Sommer bei Trockenheit sowie Pfützenbildung bei Regenwetter schränke die Nutzbarkeit deutlich ein. Mittlerweile sei die Piste uneben, löchrig und voller Steine. Eine Asphaltierung sei daher angedacht.
Lutz Lehmann, Vorsitzender der CDU-Sehnde, ist dafür. Er sagt: „Ein gut ausgebauter Radweg parallel zum Mittellandkanal bindet Sehnde spürbar besser an den Rest der Region an. Wenn das Teilstück vom östlichen Rand der Region bis nach Hannover hervorragend ausgebaut ist, wird die Attraktivität hier vor Ort erhöht. Auch unter dem Aspekt des Wohnungsmangels in der Landeshauptstadt ist die Idee, dass dieser Radweg ausgebaut wird, sehr gut. Das Modell: in Sehnde wohnen, in beispielsweise Groß-Buchholz arbeiten, würde kräftig an Fahrt aufnehmen. Mit einem Elektro-Fahrrad ist der Weg am Mittellandkanal auf gutem Asphalt in 25 Minuten zu bewältigen.“
Bernward Schlossarek, Vorsitzender der CDU-Fraktion in der Region Hannover und Lehrter Abgeordneter, meint zudem: „Ein gut ausgebauter Radweg parallel zum Mittellandkanal verbindet die gesamte Region vom Sehnder Gebiet im Osten bis nach Wunstorf. Dieser Radweg hat das Potenzial, das Band der Region zu werden. Sowohl aus Sicht des Verkehrs, als auch aus politischer Sicht würde eine gut ausgebaute Trasse dazu führen, dass die Region Hannover näher zusammenwächst. Mit diesem Radweg würde Idensen als westlichster Ort am Mittellandkanal in der Region ein gutes Stück näher an Haimar als östlichster Ort am Mittellandkanal in der Region rücken. Jetzt ist ein guter Moment, um einen Ausbau der gesamten Strecke entlang des Mittellandkanals anzustoßen. Das heißt konkret, dass die Strecke komplett asphaltiert werden muss.“
Zuständig sei die Wasser- und Schiffahrtsverwaltung. Man hoffe auf Fördermittel von Bund und Land.
Konrad Haarstrich, Sehnder Ratspolitiker und Mitglied der CDU-Regionsfraktion, ergänzt: „Eine gute Asphaltierung ist das Entscheidende bei einem Radweg. Das ist klar. Darüber hinaus könnte ich mir noch vorstellen, dass dieser Radweg eine gute Beleuchtung, mehr Sitzbänke und eine vorbildliche Beschilderung erhält. Wenn wir dieses große Infrastrukturprojekt angehen, dann sollten wir es mutig und richtig machen“.
Bernward Schlossarek sagt zusammenfassend und abschließend: „Unsere aktuelle Infrastruktur reicht nicht mehr aus. Radfahren liegt anhaltend im Trend und wird im Alltag für immer mehr Menschen zur Fortbewegung erster Wahl. Die Ost-West-Achse Mittellandkanal muss daher größer gedacht werden. Der Radverkehr hat Potenzial, unseren Verkehr sauberer, leiser und gesünder zu machen. Er ist ein zentraler Schlüssel für die Verkehrswende und mehr Klimaschutz. Der komplette Ausbau des Radweges würde die Wichtigkeit des Mittellandkanals für die Region Hannover auf ein neues Level heben und ein wesentlicher Baustein unserer Infrastruktur für Radfahrer werden."