„Preis des Verbandes“ für den Schützenverein Ilten

Walter Engling (ganz hinten) nahm beim Kreisschützentag i Burgdorf für den Schützenverein Ilten die Urkunde für den „Preis des Verbandes“ entgegen. (Foto: SV Ilten/Carsten Elges)

Iltener, Sehnder und Lehrter Teilnehmer schneiden gut ab

ILTEN (r/kl). Jedes Jahr im Frühjahrrichtet der Kreisschützenverband (KSV) Burgdorf sein Kreisbestenschießen aus. Im aufgelegten Schießen mit dem Luftgewehr können alle Schützinnen und Schützen mitmachen. In zahlreichen Altersklassen werden Siegerinnen und Sieger gekürt.
Für den „Preis des Verbandes“ jedoch werden die Einzelergebnisse der jeweils besten Schützinnen und Schützen in den einzelnen Altersgruppen von Schülern bis zu den Senioren zusammengezählt. Den mit 200 Euro dotierten „Preis des Verbandes“ erhält also derjenige Verein, der erfolgreiche Schützinnen und Schützen von jung bis alt ins Rennen schicken kann.
So soll nicht nur die sportliche Leistung einzelner Sportler bewertet werden. Auch der Breitensport-Gedanke ist am Ende ausschlaggebend.
Von den 50 Mitgliedsvereinen aus dem Altkreis Burgdorf beteiligten sich im Vorjahr 24 Teams an dieser Wertung. Von vorn herein im Nachteil waren diejenigen Vereine, die aufgrund der Altersstruktur ihrer aktiven Sportlerinnen und Sportler gleich mehrere Klassen nicht besetzen konnten.
Von den teilnehmenden Vereinen erreichten die Aktiven der Schützengesellschaft Sehnde Platz fünf. 2.970 Ringe erzielten die Sportlerinnen und Sportler insgesamt. Knapp besser war der Schützenverein Kleinburgwedel mit 2.995 Ringen. Zwei der größten Vereine rangierten auf Platz drei und zwei: Die Bürgerschützen-Gesellschaft Lehrte belegte den Bronzerang mit 3465 Zählern.
Noch einen Platz weiter vorn landete die Burgdorfer Schützengesellschaft. 3.503 Ringe brachten die Sportlerinnen und Sportler zusammen. Für den Schützenverein Ilten notierten die Kampfrichter 3.825 Ringe und damit einen deutlichen Sieg. Über das Preisgeld freuen sich nicht nur die Vereinskassiererin sondern auch die Sportler innen und Sportler, denn die Mittel fließen direkt in den Ausbau der vereinseigenen Sportanlage.