Pfarrstelle für Haimar und Rethmar ist neu besetzt

Hält am Sonntag seine Aufstellungspredigt für die Kirchengemeinden Rethmar und Haimar: Der neue Pastor Pastor Hans-Jürgen Pabst. (Foto: KK Burgdorf)

Pastor Hans-Jürgen Pabst hält am Sonntag seine Aufstellungspredigt

SEHNDE/RETHMAR/HAIMAR (r/kl). Pastor Hans-Jürgen Pabst ist vom Bischofsvikar der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers, Landessuperintendent Hans-Hermann Jantzen, auf die vakante Pfarrstelle der Kirchengemeinden Haimar und Rethmar ernannt worden. Die Kirchenvorstände haben dieser Ernennung zugestimmt.
Pastor Pabst wird im Gottesdienst am Sonntag, 9. Januar, in der St.-Ulrich Kirche in Haimar um 10.00 Uhr die Aufstellungspredigt halten. Jedes Gemeindemitglied kann nach der Aufstellungspredigt innerhalb einer Frist von sechs Tagen Einwendungen gegen diese Besetzung der Pfarrstelle erheben, die schriftlich eingereicht und begründet werden müssen.
Hans-Jürgen Pabst, geboren in Hannover, ist verheiratet und hat zwei Kinder (drei und sechs Jahre alt). Nach dem Studium in Göttingen und dem Gemeindevikariat in Hannover war Hans-Jürgen Pabst Berufschulpastor im Schulpfarramt Hannover mit den Schwerpunkten Gottesdienste mit Jugendlichen, Kanuarbeit und den Kontakten zur so genannten „Knastarbeit“.
Anschließend arbeitete Hans-Jürgen Pabst als Gemeindepastor im Kirchenkreis Hildesheim, im Kirchenkreis Ronnenberg und den Kirchengemeinden Hohenbostel und Bantorf. Er betreut die Partnerschaftsarbeit des Kirchenkreises Ronnenberg mit einer Kirchengemeinde in Boa Vista / Brasilien.
Pastor Hans-Jürgen Pabst sagt: „Ich habe an meinen bisherigen Stellen vielfältige Erfahrungen sammeln dürfen. Viel Freude hat mir die Arbeit mit Senioren und die Konfirmanden- und Jugendarbeit bereitet. Diese Erfahrungen möchte ich in Haimar und Rethmar einbringen.
Ich arbeite gerne in Gemeinden, die sich aktiv weiterentwickeln und mit Menschen, die ihre Kirchengemeinde lebendig gestalten wollen. Ein bleibendes Ziel ist für mich, über die Kinder- und Jugendarbeit auch die Eltern in die kirchliche Arbeit einzubinden und diese gegebenenfalls wieder neu mit der Kirche vertraut machen.
Wichtig ist mir, dass alte Traditionen in einer Kirchengemeinde ihren Platz haben und gewürdigt werden, dass gleichzeitig aber auch immer wieder neue Traditionen aus ihrer Mitte entdeckt werden. Ich freue mich besonders, in eine Gemeinde zu kommen, die neue Akzente durch einen neuen Kindergarten gesetzt hat und in ganz vielfältiger Weise offen ist.
Aber zu allererst freue ich mich darauf, die Gemeindeglieder und Mitarbeitenden und die Orte der Kirchengemeinden näher kennen zu lernen.“