"Pasion de buena Vista"

"Pasion de la Vista" ist am 28. November auf dem Gutshof Rethmar zu erleben. (Foto: Gutshof Rethmar)

Tanz und Musik original aus Kuba

RETHMAR (r/gg). Der Gutshof Rethmar begrüßt am Mittwoch, 28. November, um 20 Uhr die Show "Pasion de buena vista". Heiße Rhythmen, mitreißende Tänze, exotische Schönheiten und unvergessliche Melodien werden die Zuhörer auf eine Gedankenreise durch die aufregenden Nächte Kubas schicken. Kubanische Lebensfreude mit grandiosen Stimmen vermitteln Felicita-Ethel Frias-Pernia, Alfredo Montero-Mojena und Jose Guillermo Puebla Brizuela. Zusammen mit der außergewöhnlichen „Buena Vista Band“, talentierten Background Sängern und der eindrucksvollen Tanzformation „El Grupo de Bailar“ sowie über 150 maßgeschneiderten Kostümen, bietet „Pasión de Buena Vista“ eine einzigartige Bühnenshow.
Wenn es etwas gibt, das die kubanische Mentalität am Besten widerspiegelt, so sind das Musik und Tanz. Heute in aller Welt bekannte Musikstile wie Rumba, Mambo, Cha-Cha-Cha und Salsa haben ihren Ursprung in vier Grundelementen. Außer Klanghölzern und Trommeln finden sich hier keine weiteren Instrumente. Unter Zugabe von melodischen Instrumenten entwickelte sich die heute kommerzialisierte Form des Rumba sowie weitere Modetänze wie der Mambo. Der „Son“, ein Wechselgesang zwischen Sänger und Chor begleitet von der spanischen und lateinamerikanischen Tres Gitarre, ist der eindeutige Publikumsliebling. Erfunden wurde er von den Zuckerarbeitern in Santiago de Cuba während der 20er Jahre. Claves und Maracas bilden den Rhythmus. Mit der rasanten Verbreitung des „Sons“ kamen auch mehr Instrumente hinzu, wie Holzbass, Bongos und Trompeten. So entsteht ein komplexes, polyrhythmisches Klanggebilde, welches sich für europäische Ohren zunächst wie ein heilloses Durcheinander anhört, später aber die Hörer fasziniert und in den Bann zieht.
Der „Danzon“ wurde lange Zeit von der kubanischen Oberschicht nicht akzeptiert, ist heute jedoch der beliebteste Tanz in Kuba. Aus ihm entwickelte sich der Cha-Cha-Cha. Bei dem „Trova“ sangen reisende Sänger melancholisch schöne Balladen. Die Texte wurden in der Zeit der Revolution thematisch verändert und zur Propaganda genutzt. Später fanden die Musiker wieder zu ihren ursprünglichen Themen zurück. Was von Kuba-Reisenden heute als kubanische Musik wahrgenommen wird, ist also eine Synthese afrikanischer Percussions und Rhythmen mit spanischen Coplas und ihrer Instrumentation. „Pasión de Buena Vista“ präsentiert die gesamte Palette kubanischer Musik und Tänze und überträgt dabei die Freude und das Temperament Kubas auf das Publikum.