Obacht bei den Kosten

Abrechnung der Wassergebühren

Sehnde (gg). Zur „Erhebung der Wassergebühren, von der Stadt Sehnde zum Energieversorger Sehnde“, beschäftigt sich eine Marktspiegel-Leserin und fragt nach, ob sich der administrative Aufwand und damit eine Kostenumlage geändert habe. Die Leserin schreibt zur Umstellung: „Einhergehend damit war die Trennung zwischen Frischwasser sowie Abwasser und Regenwasser. Bisher erfolgte eine Gesamtberechnung durch die Stadtverwaltung und die Abbuchung quartalsweise. Nun erfolgt aber die Trennung und monatliche Abrechnung, wodurch insgesamt 24, statt bisher vier Abbuchung und damit Verwaltungsvorgänge notwendig sind.“ Auf Marktspiegel-Nachfrage gibt Andrea Ebeling, Fachdienstleiterin „Kasse und Steuern“ Auskunft: „Aus hiesiger Sicht dürften die Verwaltungskosten nicht unterschiedlich sein, aber natürlich kenne ich nicht die Kalkulation der Stadtwerke/EVS und deren Aufwand. Die monatliche Fälligkeit dürfte dort keinen Mehraufwand bedeuten, da Strom und Gas ebenfalls zu diesen Terminen fällig werden. Bei unseren Quartalsfälligkeiten hatten wir etliche Kunden, die abweichend davon monatlich gezahlt haben, weil es besser zu ihrem Budget passte.“
Natalie Heinrichs, Geschäftsführerin der Energieversorgung Sehnde GmbH (EVS), teilt mit: „Durch die Übernahme der Abrechnungen durch EVS und die Trennung zwischen Trinkwasser sowie Abwasser und Regenwasser entstehen den Bürgern keine Mehrkosten. Das kann man auch daran erkennen, dass die jährlichen Abschläge für 2021 denen aus dem Jahr 2020 entsprechen.“