Nutzen des Radfahrens betont

Präsente für das Mitmachen bei der Aktion Stadtradeln übergab Bürgermeister Carl Jürgen Lehrke (Mitte) an Werner Crohn (links) und Anton Gombkötö. (Foto: Stadt Sehnde)

Sommer-Radtour und Stadtradeln-Bilanz

BOLZUM (r/gg). Eine Erinnerung an die Mitmach-Kampagne "Stadtradeln", bei der mit dem Fahrrad gefahrene Kilometer registriert werden, gab es nun im Dorfladen zu gegebenem Anlass. Regionspräsident Hauke Jagau war zu Gast. Bolzum war eine Station seiner Sommer-Radtour, zu der interessierte Bürger eingeladen waren. So gab es Gelegenheit, die Sehnder Stadtradeln-Bilanz vorzulegen. 91 Bürger waren registriert, meldeten 25.537 Kilometer, die sie mit dem Fahrrad gefahren sind - was rechnerisch zu einer Einsparung von 3,6 Tonnen Kohlendioxid entspricht. Bürgermeister Carl Jürgen Lehrke erklärte, dass mit dem aktuellen Projekt „Gut Klima“, eine geförderte Ideensammlung für mehr Klimaschutz im Alltag, in Bolzum viele Bürger aktiv seien. Das parallel gelaufene Stadtradeln sei ein wichtiges Signal zur klimafreundlicheren Mobilität.
Insgesamt haben sich in Sehnde für das Stadtradeln elf Teams registriert. Das Team mit den absolut meisten gefahrenen Kilometern und den meisten Teilnehmern war das Team RGF Lehrte/Sehnde. 29 Mitglieder haben zusammen 6.606,2 Kilometer gemeldet. Das Team ToKa ist relativ gesehen die meisten Kilometer pro Teilnehmer gefahren, nämlich pro Person 670 Kilometer. In der Einzelwertung lagen die ersten drei Plätze dicht beisammen. Anton Gombkötö konnte sich mit 766,3 Kilometern den ersten Platz sichern. Auf Rang zwei folgte Ulf Schärling, der 738,8 Kilometer zurücklegte. Der dritte Platz ging an Werner Crohn. Er fuhr im Aktionszeitraum 722 Kilometer mit dem Rad.
Anton Gombkötö und Werner Crohn fuhren bei der Sommer-Radtour des Regionspräsidenten mit und nahmen ihren Preis persönlich in Empfang. Carl Jürgen Lehrke wertete das Stadtradeln als vollen Erfolg. Neben Klimaschutz, lieferte die Aktion Spaß, Gesundheitsförderung und Mobilität zum Nulltarif.