Neue Informationsmappe vom „Netzwerk für Alleinerziehende“

Auch Alleinerziehende können von zahlreichen Hilfsangeboten profitieren, die neue Infomappe des „Netzwerkes“ (unser Foto) bietet eine Übersicht. (Foto: Stadt Sehnde)

Kompetente Unterstützung und persönliche Beratung inklusive

SEHNDE/LEHRTE (r/dik). Alleinerziehend zu sein, dabei aber nicht allein gelassen zu werden – das wünschen sich die meisten der 1,6 Millionen alleinerziehenden Personen in Deutschland. Zwar heißt es „man wächst mit den Aufgaben“, doch die häufig allein gemeisterte Verantwortung für den Nachwuchs und etliche weitere berufliche und private Herausforderungen haben zur Folge, dass vielen Alleinerziehenden sogar die Zeit fehlt, sich Unterstützung zu suchen. Dabei gibt es zahlreiche Hilfsangebote, zugeschnitten auf ihre individuellen Bedürfnisse.
Elf Netzwerkpartner des im vergangenen Jahr gegründeten „Netzwerks für Alleinerziehende“ haben deshalb jetzt, auf Initiative der Gleichstellungsbeauftragten für die Städte Lehrte und Sehnde, eine Informationsbroschüre „Alleinerziehend, aber nicht allein gelassen“ herausgegeben.
Auf einen Blick sind darin die Adressen der Netzwerkpartner, mit ihren jeweiligen Hilfsangeboten, aufgeführt. Erhältlich ist die Brochüre bei den Gleichtellungsbeauftragten für Sehnde und Lehrte, Jennifer Glandorf, im Rathaus der Stadt Sehnde, Nordstraße 21, Telefon (05138) 70 72 24, und Annette Wiede, im Rathaus der Stadt Lehrte, Rathausplatz 1, Telefon (05132) 50 51 08. Beide sind qualifizierte Ansprechpartnerinnen unter anderem bei Fragen zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf und bei häuslicher Gewalt.
„Es ist nicht unser Ziel, diese Informationsbroschüren einfach nur zur Mitnahme im Rathaus auszulegen oder wortlos auszuhändigen. Die Erfahrung hat uns gezeigt, dass persönliche Gespräche ein ganz wichtiger Schritt sind. Kompetente AnsprechpartnerInnen können helfen, Probleme zu entschärfen und langfristig Verbesserungen herbeiführen“, so Jennifer Glandorf, „wir möchten die Alleinerziehenden auch dabei unterstützen, solche Gesprächspartner zu finden.“
Das Spektrum an Hilfsangebote ist breit gefächert. Zu den Beratungsstellen, die in der Broschüre aufgeführt sind, zählen unter anderem das JobCenter Lehrte, die Integrations- und Migrationsberatung vom Caritas-„JugendMigrationsdienst (JMD)“ und die AWO-Migrationsberatung für erwachsene Zugewanderte. Des weiteren das Familien- und Kinderservicebüro der Stadt Sehnde, der Diakonieverband Hannover Land, das Jugendamt der Stadt Lehrte und die AWO-Frauenberatungsstellen Burgdorf, Lehrte, Sehnde und Uetze.
Hilfsangebote bieten darüber hinaus der Ortsverband Lehrte im Deutschen Kinderschutzbund (DKSB), die Familien- und Erziehungsberatungstelle Burgdorf und das Bildungswerk der Niedersächsischen Wirtschaft (BNW).