Nachhaltigkeit ist das Thema der Stadt beim „Schaufenster Sehnde“

Auch Energieberater Rolf Lange steht am Messestand von Stadt und Energieversorgung Sehnde für alle Fragen zur Energieeinsparung bereit. (Foto: EVS)

„Familienstadt“ und „Sehnder NaturWatt“ stehen im Blickpunkt

SEHNDE (r/kl). Dass die Leistungsschau „Schaufenster Sehnde“ heute (12.00 bis 18.00 Uhr) und morgen (10.00 bis 18.00 Uhr) bereits zum zehnten Mal veranstaltet werden kann, beweist eindrücklich, wie sehr die KundInnen in der jungen Stadt die individuellen Beratungsleistungen des örtlichen Einzelhandels und Gewerbes nutzen. Auch die Stadt Sehnde selbst nutzt die „Sehnder Messe“ zur Information über ihre eigenen Angebote. Im Mittelpunkt steht dabei die Nachhaltigkeit von Leistungen der „Familienstadt Sehnde“ und der Energieversorgung Sehnde für Familien und die Umwelt.
Die „Familienstadt Sehnde“ stellt am Stand der Stadt die Initiativen im Netzwerk des seit anderthalb Jahren bestehenden „Sehnder Bündnisses für Familien“ bis hin zur Vermittlung von Notfallbetreuung bei Ausfall von Eltern oder Alleinerziehenden vor. Als generationsübergreifende Aktivität können die BesucherInnen ihr Geschick in mehreren auf der wii-Spielkonsole simulierten Sportarten beweisen. Dabei werden Stadtturniere ausgetragen – in immer mehr Familien haben Jung und Alt längst Freude an dieser Jung und Alt verbindenden Freizeitbeschäftigung.
In Sachen Nachhaltigkeit durch regenerative Energien gehen die Stadt und die städtischen Betriebe selbst mit gutem Beispiel voran und nutzen den Öko-Stromtarif der Stadtwerke, stellen also auf zu 100 Prozent regenerativ erzeugten Strom um.
Die Energieversorgung Sehnde (EVS) bietet bereits seit 2007 mit ihrem Produkt „Sehnder NaturWatt“ einen Stromtarif an, der nachweislich den Klimaschutz fördert.
Die Verbraucher müssen dafür allerdings etwas tiefer in die Tasche greifen, auch wenn der Aufsichtsrat der EVS ab Juni 2011 eine Senkung des Arbeitspreises um 0,1 Cent auf 23,2 Cent pro Kilowattstunde angekündigt hat.
Pro Kilowattstunde liegt der Preis des „Sehnder NaturWatt“ damit um 1,55 Cent pro Kilowattstunde über dem Tarif Sehnde II, der für KundInnen mit einem Stromverbrauch von 501 bis 6.000 Kilowattstunden ausgerichtet ist.
Ein durchschnittlicher Haushalt zahlt bei 3.500 verbrauchten Kilowattstunden für den „Sehnder NaturWatt“ rund 54,24 Euro im Jahr (4,52 Euro pro Monat) mehr – Geld, das aber gut angelegt ist. Dieser Strom nämlich stammt, vom TÜV Nord überprüft, zu 100 Prozent aus Wind, Wasser und Sonne und bringt somit sauberen Strom in die Haushalte. Im neuen Tarif hat jeder die Chance, aktiv etwas für die Umwelt zu leisten – pro Haushalt mit einem Durchschnittsverbrauch entstehen bei konventioneller Stromerzeugung rund zwei Tonnen CO2 und zusätzlich auch radioaktiver Abfall.
Auch EVS-Energieberater Rolf Lange, der regelmäßige Sprechstunden im Sehnder Rathaus anbietet, steht beim „Schaufenster“ am Stand der Stadt Sehnde bereit. Unter anderem kann man sich dort auch über das Ausleihen eines Energiemessgerätes informieren.