Mehr Geld für die Schützen?

Stellungnahmen zur Sportring-Förderung

SEHNDE (r/gg). Mit Stellungnahmen zur Sportstättenförderung meldet sich Christoph Schemschat, Vorsitzender des Sehnder Stadtschützenverbands, Hövers Ortsbürgermeister und SPD-Ratsmitglied. Anlass ist ein Grußwort von Ralf Marotzke, stellvertretende Bürgermeister der Stadt Sehnde, Vorsitzender des Sportrings Sehnde und CDU-Ratsmitglied, beim Schützenfest in Rethmar. Dort hatte er angekündigt, die Schützenvereine in Sehnde intensiver unterstützen zu wollen. Olaf Kruse, der im November das Bürgermeisteramt übernehmen wird, sagt: „Solch eine politische Ankündigung während eines Schützenfestes in Funktion des stellvertretenden Bürgermeisters zu treffen, überrascht mich. Aber sie ist dann wohl mit Carl Jürgen Lehrke abgestimmt." Offen geblieben sei, wie die intensivere Unterstützung aussehen soll. "Grundsätzliches Verständnis" habe er für die Forderung des Stadtschützenverbandes. Sein Kommentar: „Die Schützen leisten sportlich und gesellschaftlich einen enormen Beitrag zum Gelingen der Gesellschaft. Sie werden als Mitglied im Sportring Sehnde bereits als sporttreibende Vereine anerkannt. Daher erhalten sie auch mit der Bezuschussung von baulichen Maßnahmen an Gebäuden, Schießständen sowie bei der Beschaffung der Waffen im Rahmen der Zuschuss-Richtlinien der Stadt eine finanzielle Unterstützung.“ Der Sport werde aus sicherheitstechnischen Gründen hinter verschlossenen Türen durchgeführt. Die Organisation eines Volksfestes erfordere viel Zeit, Motivation und Durchhaltekraft. Das Thema soll in der nächsten Sportring-Sitzung behandelt werden.