Mahnmal für Umweltschutz und Frieden

Gemeinschaftsarbeit bei der Baumpflanzung (von links): Klaus Worm, Elisabeth Schärling, Elke Schulenburg, Heike Reinecke-Busse, Ernst Wigger, Thyra Wigger und Wolfgang Großmann. (Foto: Privat)

CDU-Höver pflanzt einen Ginkgo-Baum

HÖVER (r/gg). "Wir vom CDU-Ortsverein wollten etwas Gutes für Höver tun und haben einen Baum gespendet", sagt Elisabeth Schärling, CDU-Ortsratmitglied und stellvertretende Ortsbürgermeisterin. Anstoß dafür habe das Fällen von zehn Bäumen auf dem Schulhof gegeben, die nun als Schattenspender und Sauerstofflieferanten fehlen. Die Auswahl der zu pflanzenden Baumart habe sich an der Bedeutung festgemacht, so der Hinweis von Elisabeth Schärling. Der Ginkgo gilt als Mahnmal für Umweltschutz und Frieden, denn nach dem verheerenden Atombombenabwurf in Hiroshima setzte ein Ginkgo nur ein Kilometer vom Epizentrum entfernt das erste Lebenszeichen. Seine Genetik hat sich seit der Urzeit kaum verändert, der Ginkgo gilt als lebendes Fossil. Inhaltstoffe helfen den Menschen als Medizin, beispielsweise bei der Behandlung von Durchblutungstörungen. Die Samen sind eßbar.
"Wir hoffen, dass der Baum hier in Höver ein langes Leben hat", sagt Elisabeth Schärling, die sich bei der Pflanzung auf die Hilfe ihrer Parteifreunde verlassen konnte. Gepflanzt wurde auf einer Fläche am Kriegerdenkmal, eine Zuweisung der Stadtverwaltung.