Kulturverein Sehnde und Iltener Schützen bieten Schauspielvergnügen

Nach spannenden Auftritten als Tatort-Kommissar will der Schauspieler Matthias Kniesbeck jetzt auch die Gäste in der Wilhelm-Raabe-Grundschule in Ilten mit der szenischen Lesung „Ein unfreiwilliges Solo“ von seinem komödiantischem Talent überzeugen. (Foto: Kulturverein Sehnde)

Komödiantische Lesung mit Matthias Kniesbeck in Iltener Grundschule

SEHNDE/ILTEN (r/dik). Einen schauspielerischen und komödiantischen Hochgenuss bieten der Kulturverein Sehnde und der Schützenverein Ilten interessierten Gästen am Freitag, 12. August, um 19.30 Uhr in der Aula der Wilhelm-Raabe-Grundschule an der Glückaufstraße 15 in Ilten. Zum Preis von zehn Euro pro Person (Sektempfang ab 19.00 Uhr inklusive) kann erlebt werden, wie der bühnenerfahrene deutsche Schauspieler Matthias Kniesbeck – er hat mehrfach in „Tatort“-Serien den Kommissar gespielt – die Herausforderung annimmt „Ein unfreiwilliges Solo“ von Heinrich von Kleist als szenische Lesung vorzutragen.
Ein Anruf, eine Katastrophe: Der Bus mit dem Tournee-Ensemble des „Zerbrochenen Krugs“ hält soeben auf dem Parkplatz des Dorfgemeinschaftshauses der Kleinstadt Ilten am anderen Ende der Republik, während der Hauptdarsteller Matthias Kniesbeck vor der Aula der Schule in Ilten auf sein Ensemble wartet.
Kniesbeck ist fassungslos, die Vorstellung beginnt in zehn Minuten. Was soll er tun?
Die Zuschauer nach Hause schicken? Das ist der theatralische Super-Gau. Die einzige Rettung ist der größenwahnsinnige Versuch des Schauspielers, neben dem Dorfrichter Adam alle anderen Rollen auch noch zu spielen: „Na dann toi, toi, toi!“
Matthias Kniesbeck stand bereits mehrfach als Dorfrichter Adam auf der Bühne. „Ein unfreiwilliges Solo“ ist das bekannteste Werk von Heinrich von Kleist.
Die Eintrittskarten sind nur an der Tageskasse erhältlich. Vorabreservierungen sind unter Telefon (01 51) 21 59 50 43 beim Kulturverein Sehnde sowie unter Telefon (05132) 9 40 23 bei Carsten Elges, 1. Vorsitzender des Schützenvereins Ilten, möglich.