Kulturverein Sehnde präsentiert „Sushi. Ein Requiem“ in der KGS

Heiko Seidel (v.l.) , Maike Kühl und Christian Ehring vom „Düsseldorfer Kom(m)ödchen“ woll am Donnerstag, 24. November, ihr Publikum im Forum der KGS Sehnde mit dem Stück „Sushi. Ein Requiem“, begeistern. Geschrieben wurde es von Grimmepreisträger Dietmar Jacobs („Stromberg“) und Christian Ehring. (Foto: Kom(m)ödchen/Harald Hoffmann)

Erfolgsensemble vom „Düsseldorfer Kom(m)ödchen“ in Sehnde

SEHNDE (r/dik). SEHNDE (r/dik). Kennen Sie „Stromberg?“ Alle LeserInnen die diese Frage mit Ja beantworten können, zählen mit großer Wahrscheinlichkeit zu den „Stromberg-Fans“ und können sich jetzt, neben all jenen, die es lieben zu lachen, auf „Sushi. Ein Requiem“ freuen, denn das Stück, das am Donnerstag, 24. November, im Forum der Kooperativen Gesamtschule (KGS) Sehnde aufgeführt wird, stammt aus der Feder von Grimmepreisträger Dietmar Jacobs („Stromberg“) und Christian Ehring.
Der Kulturverein Sehnde verlost zuvor jeweils zwei Eintrittskarten an die ersten fünf AnruferInnen unter Telefon (0151) 21 59 50 43 (Mobilnummer des Kulturvereins, in dessen Büro im Rathaus auch der Vorverkauf erfolgt).
„Sushi. Ein Requiem“ ist ein originelles Stück, das die Schwachstellen des Wohlfahrtsstaates aufspürt und eine satirischboshafte Analyse unseres Heimatlandes bietet. Kaum einer kann das wohl besser darstellen als
Christian Ehring, Maike Kühl und Heiko Seidel. Die drei zählen zum neuen Erfolgsensemble im „Düsseldorfer Kom(m)ödchen“ und treten damit verdient in die Fußstapfen von Lore Lorentz, Harald Schmidt, Thomas Freitag und Jochen Busse. Die „Youngsters“ brauchen sich hinter den Altvorderen keineswegs zu verstecken, denn mit „Couch. Ein Heimatabend“ haben sie sogar für das erfolgreichste Stück in der 61-jährigen Geschichte des Hauses gesorgt. Nun folgt der lang ersehnte zweite Streich:
In „Sushi. Ein Requiem“ hat der unterbeschäftigte Komiker Christian eine Wohnung in der sündigsten, verruchtesten Ecke von Düsseldorf gemietet: Direkt gegenüber der „WestLB“.
Doch die neue Nachbarschaft alles andere als nervenschonend: Eine perfektionistische Risikoanalystin, ein neo-konservativer Hausmann, eine übermüdete Klinikärztin und zwei hochbegabte Kinder machen Christian das Leben zur Hölle - Entdeckt doch die gehobene Mittelschicht in Zeiten von Rezession und Finanzkrise gerade ein ganz neues Lebensgefühl: Die Angst vor dem sozialen Abstieg.
Und die wird fleißig kultiviert. Dabei hat Christian eigentlich ganz andere Sorgen: Ein anonymer Drohbriefschreiber trachtet ihm nach dem Leben. Beim „Kom(m)ödchen“-Kracher führt Hans Holzbecher Regie. Die Produktionsleitung hat Kay S. Lorentz.