Kopfüber in der Klemme

Feuerwehr befreit Frau aus Treppengeländer

ILTEN (r/gg). Samstagnachmittag wurde die Feuerwehr zu einem nicht alltäglichen Einsatz alarmiert. In einem Treppenraum steckte eine Person kopfüber fest und konnte sich nicht mehr aus eigener Kraft befreien. Der Frau wurde schnell gerettet und kam mit leichten äußerlichen Verletzungen und Verdacht auf ein Hängetrauma in eine Klinik.
Gegen 13 Uhr entdeckte ein Bekannter die Zwangslage der Verunfallten und alarmierte die Feuerwehr. Bei Eintreffen der Einsatzkräfte steckte die Frau im Treppenauge zwischen Treppenwand und Treppengeländer kopfüber fest. Sie war nicht in der Lage sich selbst befreien zu können. Da nicht genau bekannt war, wie lange sich die Frau schon in dieser misslichen Position befand, mussten die Rettungskräfte neben den äußerlichen Schürfwunden auch ein Hängetrauma am Patienten befürchten.
Zwischenzeitlich wurde durch die Feuerwehr die Holzsparren des Treppengeländers entfernt und die Patientin konnte mit einem Spindboard auf den sicheren Boden heruntergelassen werden. Zum genauen Unfallhergang konnte weder der Betroffene noch der Mitbewohner Angaben machen.
Die Ortsfeuerwehr Ilten und Rettungsdienst waren insgesamt mit drei Fahrzeugen und acht Einsatzkräften bis 9.45 Uhr tätig. Die Polizei hat die Ermittlungen zum Unfallhergang aufgenommen - so der Bericht von Feuerwehrsprecher Tim Herrmann.