"Kleiner Beitrag zum Klimaschutz"

Plastik und Müllmenge in der Diskussion

SEHNDE (r/gg). Die CDU/FDP-Ratsfraktion bringt das Thema Müllreduzierung in die politische Diskussion. Einwegteller und -becher soll es bei öffentlichen Veranstaltungen nicht mehr geben. Bei diversen Märkten, Straßen- oder Themenfesten, in Sporthallen oder auf Sportplätzen und sonstigen städtischen Einrichtungen würden diese noch genutzt. Der dabei anfallende Müll aus Plastik- oder Styropor stelle eine nicht unerhebliche Umweltbelastung dar.
„Momentan sind wegen der Beschränkungen solche öffentlichen Veranstaltungen und Versammlungen zwar nicht erlaubt, aber es wird ja hoffentlich bald wieder auch ein Leben nach der Krise geben“, so der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Ralf Marotzke. Die CDU/FDP sei überzeugt, dass der Klimaschutz Maßnahmen erfordert. Ein Baustein dazu, wenn auch ein kleiner, sei der Verzicht auf die Nutzung von Einweggeschirr. Materialien aus biologisch abbaubaren Stoffen und die Nutzung von Mehrweggeschirr sollen ein Teil der Lösung sein.
Im bekannten Verbundprojekt Gut-Klima sei die Anschaffung eines Geschirr-Mobils bereits geplant, auf einigen Weihnachtsmärkten seien schon Spülmobile für Mehrweggeschirr im Einsatz und diese Initiativen sollten aus Sicht der CDU/FDP unterstützt werden. Mit einem behördlich auferlegten Verzicht auf Einweggeschirr würde ein wichtiges Signal für den Klimaschutz gesetzt werden, so die CDU/FDP-Mitteilung.