Kellerbrand und Tauwasser beschäftigen die Feuerwehren Bilm und Ilten

Dichter Rauch empfing die Einsatzkräfte an dem landwirtschaftlichen Gebäude in Bilm. (Foto: StFfw Se/Karsten Gurkasch)

Hofeigentümer erleidet Rauchvergiftung – Vereiste Gräben angepumpt

SEHNDE/ILTEN/BILM (r/kl). Am 3. Adventssamstag beschäftigten zwei Einsätze die Ortsfeuerwehren Bilm und Ilten.
Um 10.13 Uhr alarmierte der Besitzer eines landwirtschaftlichen Gebäudes im Ortsteil Bilm die Regionsleitstelle mit der Meldung, dass aus seinem Keller dichter Rauch dringen würde. Daraufhin wurde für die Ortsfeuerwehren Bilm und Ilten Alarm ausgelöst.
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte hatte sich der Brandrauch bereits teilweise im Wohnbereich des Gebäudes ausgebreitet. Der Eigentümer hatte sich nach eigenen Löschversuchen ins Freie geflüchtet.
Mehrere Trupps unter Atemschutz drangen in das Gebäude vor und lokalisierten sehr schnell den Brandherd. Eingelagerte landwirtschaftliche Gerätschaften mussten durch die Einsatzkräfte aus dem Keller geborgen werden. Anschließend wurde das Gebäude durch einen Messtrupp kontrolliert und belüftet.
Der Hauseigentümer wurde mit dem Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gebracht. Über die Ursache und den Schaden können bisher keine Angaben gemacht werden, die Kriminalpolizei hat hierzu die Ermittlungen aufgenommen.
Noch während der Nachlöscharbeiten wurde die Ortsfeuerwehr Ilten bereits erneut alarmiert und zum nächsten Einsatzort an der B 65 nach Ilten gerufen. Durch den starken Wetterumschwung konnte das Tauwasser nicht in dem noch gefrorenen Boden versickern und in den Gräben abfließen, sondern stand auf den Feldern und suchte sich seinen Weg ins nahegelegene Wohnhaus. Dort leistete die Feuerwehr Ilten dem Eigentümer durch Abpumpen des Wassers im Keller und der umliegenden Gräben Hilfe.
Im Einsatz waren die Ortsfeuerwehren Bilm und Ilten, der Gerätewagen Messtechnik aus Höver, der Rettungsdienst und die Polizei.