Junge Union informiert sich im Klinikum Wahrendorff über die Situation in der Pflege

Nach dem Vortrag durch den Geschäftsführer Alfred Jeske starten die JU-Mitglieder zum Rundgang durch das Klinikum (von rechts): Ann-Katrin Lehrke (JU-Vorsitzende Sehnde), Konrad Haarstrich (Regionsabgeordneter), Bürgermeister Carl Jürgen Lehrke, Tilman Kuban (JU-Kreisvorsitzender), Alfred Jeske (Geschäftsführer Klinikum Wahrendorff GmbH). (Foto: JU Sehnde)

Lob für junge KandidatInnen auf den Sehnder CDU-Listen

SEHNDE (r/kl). „Generationsgerechte Politik“ - unter diesem Motto führt die Junge Union Hannover-Land in diesem Jahr ihre Sommertour durch, die die Mitglieder der Jungen Union quer durch die Region führt und sie an Plätze bringt, die vorher unentdeckt blieben.
In Sehnde machte der JU-Kreisverband Halt im Klinikum Wahrendorff. Unter der Leitung des JU-Kreisvorsitzenden Tilmann Kuban (Barsinghausen) und der Sehnder JU-Vorsitzenden Ann-Katrin Lehrke nahmen 17 junge, politikinteressierte Menschen an der Besichtigung teil. Begleitet wurden die Nachwuchspolitiker von Bürgermeister Carl Jürgen Lehrke, der stellvertretenden Bürgermeisterin Maike Vorholt, dem Regionsabgeordneten Konrad Haarstrich sowie Ortsbürgermeisterkandidat Hartmut Völksen.
Mit großem Interesse besichtigten die jungen Leute einer der größten psychiatrischen Pflegeeinrichtungen Europas. Trotz der etwa 1.000 MitarbeiterInnen betonte der Geschäftsführer Alfred Jeske zu Beginn der Veranstaltung: „Wir legen großen Wert darauf, ein Familienunternehmen zu sein, um das Ohr am Patienten und Bewohner zu halten.
Dieser Ansatz spiegelt sich auch in der Unternehmensphilosophie wieder. So erhalten Mitarbeiter einen Zuschuss für die Kinderbetreuung. Zudem ist es möglich, während des Erziehungsurlaubes auch Fortbildungsmaßnahmen wahrzunehmen.
Alfred Jeske warnte aber auch vor einer großen politischen Herausforderung.
Es herrscht ein großer Fachkräftemangel in der Pflege. „Heute haben wir etwa 1,5 Millionen Pflegebedürftige, 2015 werden es bereits schon drei bis vier Millionen sein, die gepflegt werden müssen“, gab er den jungen Politikern als Fingerzeig mit auf dem Weg.
Der anschließende Rundgang führte die Besuchergruppe in die Arbeitstherapie, die Aufnahmeklinik sowie eines der Wohnheime.
Zudem nutzte der Kreisvorsitzende Tilman Kuban die Chance die jungen Kandidaten der CDU in Sehnde vorzustellen. Sechs der 36 Kandidaten, die auf der Kommunalwahlliste stehen, sind unter 30 Jahre alt und seien gut platziert aufgestellt.
„Die CDU Sehnde setzt auf jungen Kandidaten. Viele andere reden nur über Nachwuchsförderung, aber hier wird sie auch gelebt“ so der Kreisvorsitzende. Die CDU Sehnde sei damit Vorreiter in der Region, „wovon sich andere noch eine Scheibe abschneiden könnten.“