Jetzt auch Trauungen im Regional Museum Sehnde möglich!

Ein besonderes Ereignis war die erste Trauung im Regional Museum auf dem Gutshof Rethmar. (Foto: RMS)
Sehnde: Regional Museum Sehnde |

Bald auch im Winter: Abgeordneter vermittelt Zuschuss für Heizung

Dreyer besorgt Zuschuss für neue Heizung im Regionalmuseum
SEHNDE/RETHMAR (r/kl). Claudia Krickhaus und Christian Kaupel haben sich als erstes Paar in der besonderen Atmosphäre im Regional Museum Sehnde auf dem Gutshof Rethmar trauen lassen. Weitere Trauungen in diesen schönen Räumlichkeiten werden erwartet und bald auch im Winter möglich sein, denn der Landtagsabgeordnete Christoph Dreyer hat Zuschüsse für den Einbau einer Heizung vermittelt.
Die erst Trauung im Regional Museum vollzog die Standesbeamtin Ayfer Tomen aus Sehnde. 20 Familienangehörige und Freunde des Paares waren Zeugen, als sich Beide kurz nach 14.00 Uhr das "Jawort" gaben.
Die Standesbeamtin fand das Zimmer schön dem Trend entsprechend hergerichtet, und eine romantische Stimmung ist hier vorprogrammiert.
Museumsleiter Erhard Niemann und Ehefrau Regina stellten derweil Sekt zur Feier des Tages für das Brautpaar und dessen Gäste bereit, das Blumenhaus Pohl sorgte mit geschmackvollen Dekorationen zusätzlich für den festlichen Rahmen.
An jedem zweiten Freitag im Monat kann man nun in dem neuen hübsch ausgestatteten Trauzimmer des Regional Museums in Rethmar den Bund für
Leben eingehen. Von 14.00 bis 17.00 Uhr können hier an einem Tag drei Paare heiraten.
Und das bald auch im Winter: Aus dem Förderprogramm des Landes Niedersachsen für Investitionen in kleinen Museen erhält das Regionalmuseum im Sehnder Ortsteil Rethmar 13.200 Euro. Dies teilte der CDU-Landtagsabgeordnete Christoph Dreyer dem Vorsitzenden des Museums, Erhard Niemann, jetzt mit.
Mit dem Landeszuschuss kann jetzt eine moderne Heizungsanlage eingebaut werden. Damit sind zukünftig auch Ausstellungsöffnungen in der kälteren Jahreszeit möglich, freut sich Niemann über die Investition. Mit dem Landesprogramm sollen nach Auskunft von Dreyer besonders kleine Museen gefördert werden.
„Ich freue mich darüber, dass es gelungen ist, das Regionalmuseum in diesem Programm zu berücksichtigten“ meint Dreyer. Auf diese Art und Weise wird die hervorragende ehrenamtlich Arbeit gewürdigt und Perspektiven für die weitere Entwicklung des Museums aufgezeigt.
Vermutlich wird die Niedersächsische Ministerin für Wissenschaft und Kultur, Prof. Dr. Johanna Wanka, im August den Förderbescheid sogar persönlich vorbeibringen. Eine entsprechende Einladung haben Dreyer und Niemann an die Ministerin ausgesprochen.