In diesem Jahr hatten in Ilten die Damen die besseren Karten!

Spielleiter Fabian Seidel (hinten) freut sich mit (v.l.) Marion Schmidt, Christa Barnstorf und Brigitte Seidel. (Foto: SV Ilten)

Nach 20 Jahren eroberten sie die Punktehoheit im Skat und Rommé

SEHNDE/ILTEN (r/kl). Bei den Turnieren der KartenspielerInnen im Iltener Schützenhaus gibt es seit fast 20 Jahren die Regel, dass die Damen beim Rommé siegen und die Männer beim Skat die Trümpfe in der Hand halten. Diese Weisheit geriet zum Ende des Jahres ins Wanken: Beim Rommé war erst gar kein männlicher Spieler angetreten.
So erhielt Elke Anlauf die besten Karten und die wenigsten Punkte. Mit 523 Zählern setzte sie sich deutlich von Christa Barnstorf ab, die sich 574 Punkte anschreiben lassen musste. Mit 604 Zählern wurde Marion Schmidt Dritte.
Soweit war die Welt in Ordnung. Als Wilhelm Mahler zum Sieger des Skatturniers ausgerufen wurde (1.852 Punkte), war die Hierarchie auch noch intakt. Dann jedoch traten nacheinander Agnes Mann (zweiter Platz mit 1.832 Punkten) und Katja Schwedthelm (Dritte mit 1.742 Punkten) nach vorn. Da blieben für mehr als 20 Herren nur die hinteren Plätze.
Dass es sich nicht um die große Ausnahme im Jahre 2011 handelte, wurde deutlich als Spielleiter Fabian Seidel die Ehrungen für die besten Spielerinnen und Spieler des Jahres vornahm. Nach Iltenes Fußballlegende Gerd Ortelt, der mit 6733 Punkten aus fünf Turnieren den Jahressieg davontrug, holte sich Katja Schwedthelm die Flasche Wein für den zweiten Platz. Sie errang 6.657 Punkte und verwies Wilhelm Mahler, der 6598 Zähler ergatterte, auf den Bronzeplatz.
Beim Rommé konnte Fabian Seidel drei Damen auszeichnen: Marion Schmidt siegte mit 3.389 Punkte deutlich vor Christa Barnstorf (3.692 Zähler) und Brigitte Seidel. Sie musste sich insgesamt 4281 Punkte gutschreiben lassen.