Hilfsfond für Vereine gefordert

Initiative der CDU-/FDP-Gruppe im Rat

SEHNDE (r/gg). Die derzeitige Situation mit eingeschränkten Versammlungs- und Veranstaltungsrechten wird von der CDU-/FDP-Gruppe im Rat als "existenzbedrohend für Sport- und Kulturvereine" beschrieben. Die abgesagten Wettkämpfe und Feste seien als "Verlust für unsere Vereine“ zu werten, so Sepehr Sardar Amiri, CDU-Ratsherr und Vorsitzender des Sportausschusses. Die Gruppe habe daher einen Antrag zur Förderung der Vereine in Sehnde gestellt. Ein Hilfsfonds mit 30.000 Euro soll gemeinnützigen Vereinen, die in der Corona-Zeit finanziellen Schaden erlitten haben, helfen.
„Wir fordern eine unbürokratische und schnelle Unterstützung für unsere Vereine“, so Sardar Amiri weiter. Die Hilfe soll bei der Stadtverwaltung beantragt werden können. Die Gruppe möchte lediglich, dass die Vereine glaubhaft machen, dass ihnen tatsächlich ein Schaden durch die Corona-Zeit entstanden ist. Sofern dies zutrifft, soll derjeniege Verein eine Hilfe von 500 Euro erhalten. „Jeder noch so kleine Verein ist eine Bereicherung für unsere Stadt. Daher ist deren Erhaltung eine der zentralen Aufgaben unserer Kommune. Wir möchten einen kleinen Beitrag zur Erhaltung der kulturellen Vielfalt in Sehnde leisten“, so die CDU-/FDP-Gruppe.