Hilfe für Mandatsträger

Kinderbetreuung im politischen Betrieb

Sehnde (r/gg). Um ein politisches Mandat in der Kommunalpolitik ausüben zu können, müssen die Rahmenbedingungen so gestaltet werden, dass Erwerbstätigkeit, politisches Ehrenamt und familiäre Aufgaben möglichst gut vereinbar sind - so die aktuelle Mitteilung der Stadtverwaltung. Im Mentoring-Programm „Frau. Macht. Demokratie“ sei Bedarf an Kinderbetreuung während der politischen Gremiensitzungen (Ratssitzungen, Ausschusssitzungen und Ortsratssitzungen) formuliert worden. Im Bedarfsfall bietet die Stadtverwaltung daher jetzt Unterstützung bei der Vermittlung von Kinderbetreuungs-möglichkeiten an. Konkret bedeutet das: sollte den politischen Vertretern für die Zeit der Sitzung keine Person aus dem privaten Umfeld für die Betreuung eigener Kinder zur Verfügung stehen, kann Kontakt aus der Babysitterkartei aufgenommen werden: www.sehnde.de/familie-leben/sonstige-betreuung/babysitter. Wenn von den Personen in der Babysitterkartei niemand zur Verfügung steht, kann von der Gremienbetreuung ein Kontakt zu einer ehemaligen Tagespflegeperson, die auch in Sehnde für die Fluxx-Notfallbetreuung tätig ist, vermittelt werden. Die Betreuung der Kinder findet dann im gewohnten häuslichen Umfeld der Kinder statt.
Grundsätzlich können Ratsmitglieder weiterhin die Erstattung der Kinderbetreuungskosten für die Sitzungszeit einfordern. Die Erstattung von Betreuungskosten können auch dann beantragt werden, wenn eine Person zur Kinderbetreuung engagiert wird. Für Personen, die aus der eigenen Wohngemeinschaft kommen und sonst unentgeltlich an der Betreuung der Kinder beteiligt sind können keine Kosten erstattet werden.