Herausforderung beginnt

24 Auszubildende lernen an der Akademie für Pflege und Soziales das Pflegefach. (Foto: APS)

Fachkräfte-Ausbildung an der Akademie für Pflege und Soziales

Sehnde (r/gg). 24 Auszubildende stellen sich jetzt der Herausforderung Pflege und haben ihre dreijährige generalistische Ausbildung zur Pflegefachkraft an der Akademie für Pflege und Soziales (APS) in Hannover begonnen. Für das Klinikum Wahrendorff bildet die APS 16 Pflegefachkräfte in der Theorie aus. Sieben Auszubildende starten die Praxis in der Deutschen Seniorenstift Gesellschaft und eine Auszubildende beginnt in den Ernst-August-Wilkening-Pflegeheimen.
Mit einem „Herzlich willkommen“ begrüßten die Geschäftsführerin Katrin Assion, Schulleiterin Jennifer Wesemann und Klassenlehrer Julien Stoffer die Schüler. „Sie haben sich beruflich orientiert und die Wahl für eine Arbeit im sozialen Bereich getroffen. Mit Menschen zu arbeiten, kann erfüllend sein, fordert zugleich, bietet aber insbesondere in der Psychiatrie eine hohe Vielfalt. Wir freuen uns, mit Ihnen diesen Weg gemeinsam zu gestalten“, wandte sich Jennifer Wesemann an die angehenden Pflegefachkräfte.
Auch diesmal ist die Klasse wieder sehr heterogen besetzt. Die Auszubildenden kommen zum Beispiel aus Tadschikistan, Südkorea, Syrien, Venezuela, Kamerun oder Ägypten. Durch eine Kooperation mit einer Sprachschule werden Deutschkurse angeboten, die speziell auf die Fachsprache in der Pflege abgestimmt sind. „Wir sind offen für Menschen aus allen Kulturen. Wer lernen möchte und sich für die Arbeit in der Pflege interessiert, den begleiten wir individuell auf dem Weg zur Pflegefachkraft“, so Katrin Assion. Die Voraussetzungen für einen Einstieg wurden aktuell insbesondere für Menschen aus der Ukraine an die aktuelle Situation angepasst: Auch ohne Zeugnisse ist es möglich, nach individueller Prüfung eine Ausbildung zu beginnen.
Wer sich beruflich orientieren, später vielleicht einmal im sozialen Bereich arbeiten möchte oder ein Studium in diesem Bereich anstrebt, für den sind auch Freiwilligen-Dienste eine gute Möglichkeit. „Wer bei uns ein Freiwilliges Soziales Jahr oder einen Bundesfreiwilligendienst absolviert, erhält fundierte Einblicke in den Pflegealltag unserer Klinik oder der Eingliederungshilfe“, lädt Timo Rittgerodt, Geschäftsführer bei Wahrendorff zur Orientierung ein. „Wir zeigen, wie erfüllend gerade ein Job in der Psychiatrie sein kann. Denn psychiatrische Pflege ist anders und so besonders wie die Menschen, die wir bei Wahrendorff betreuen. Im Unterschied zu einem somatischen Krankenhaus liegt der Fokus in unserem Klinikbereich auf der therapeutischen Arbeit. In unserer Eingliederungshilfe im Bereich Wohnen und Tagwerk sind die Pflegekräfte oft langjährige Vertrauenspersonen, die die Bewohner mit ihren jeweiligen Ressourcen und Bedürfnissen individuell fördern und unterstützen.“ Mehr Informationen: www.wahrendorff.de.