Helmut Süß tritt wieder an

Fotomontage SPD-Kandidaten (von links): Helmut Süß, Michael Brozy, Dirk Ohrndorf, Kurt Schwarzkopf, Reiner Flemming, Andrea Gaedecke, Nina Langhorst, Andreas Fahl, Norman Happatz und Wolfgang Toboldt; es fehlt Cristina Figueiredo. (Foto: Reiner Luck)
 
Ortsbürgermeister Helmut Süß ist SPD-Spitzenkandidat für die Kommunalwahl. (Foto: Reiner Luck)

Kandidaten der SPD-Abteilung Sehnde-Mitte

Sehnde (r/gg). SPD-Mitglieder der Abteilung Sehnde-Mitte kamen zur Versammlugn auf dem Hof Falkenhagen zusammen und votierten einstimmig für die Kandidatenliste für die Kommunalwahl am 12.September zur Besetzung der Ortsräte von Sehnde und Wassel.

Für den Ortsrat Sehnde, Klein Lobke und Gretenberg kandidiert auf Listenlatz 1 Ortsbürgermeister und Ratsmitglied Helmut Süß. Auf Platz zwei kandidiert die SPD-Abteilungsvorsitzende und Ratsfrau Andrea Gaedecke gefolgt von Kurt Schwarzkopf, der dem Sehnder Ortsrat auch schon seit knapp fünf Jahren angehört. Auf den Listenplätzen vier und fünf folgen Ortsratsmitglied und Ratsherr Michael Brozy sowie Norman Happatz, der erstmalig für ein kommunalpolitisches Amt kandidiert. Auf den weiteren Listenplätzen folgen Andreas Fahl, Dirk Ohrndorf (Gretenberg), Wolfgang Toboldt, Reiner Flemming, Nina Langhorst und Cristina Figueiredo.
„Es ist uns wieder hervorragend gelungen, eine richtig starke Liste für die anstehenden Ortsratswahlen für Sehnde, Klein Lobke und Gretenberg zusammenzustellen und erfahrene und neue motivierte Kandidaten für die zukünftige kommunalpolitische Arbeit ins Rennen zu schicken“, schreibt Andrea Gaedecke.
Spitzenkandidat und amtierender Ortsbürgermeister Helmut Süß freute sich über das ausgesprochene große Vertrauen durch die Parteimitglieder und schreibt: „Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir mit dieser Mannschaft am 12. September auch wieder ein sehr gutes Ergebnis einfahren werden. Ich denke, wir haben in den zurückliegenden knapp fünf Jahren in der SPD-Ortsratsfraktion Verlässlichkeit, Verantwortung und Bürgernähe bewiesen und eine sehr gute Arbeit geleistet, daran wollen wir auch zukünftig festhalten.“ Bürgerbeteiligung sei an vielen Stellen ausdrücklich gewünscht, wenn es beispielsweise in den nächsten Monaten um die Überplanung des Bahnhofsumfeldes oder die Erstellung des Verkehrsentwicklungsplanes gehe. Das wolle man fortführen.
Bürgerbeteiligungen oder Bürgerbegehren stießen allerdings dort an ihre Grenzen, wo Begehrlichkeiten, Eigeninteressen, Vernunft, Verantwortung und Verhältnismäßigkeiten stark miteinander kollidieren. "In diesen Fällen haben dann einzig und allein die gewählten politischen Vertreter in den politischen Gremien nach bestem Wissen und Gewissen die Verantwortung für abschließende Entscheidungsfindungen, egal um was es am Ende geht“, so der Ortsbürgermeister zu den aktuellen Diskussionen insbesondere um das Gewerbegebiet Sehnde-Ost. Helmut Süß teilt mit: „Vertrauen, Gradlinigkeit und verlässliches Handeln in der Politik ist in der Regel oberster Bürgerwunsch. Diese Attribute müssen aber gerade dann auch ihren Wert beweisen, wenn politisch Verantwortlichen kritischer Gegenwind entgegenbläst, wenn es einmal unangenehm wird. Bisweilen ist es eben nicht immer einfach, bei politischen Entscheidungen aller Bürgermeinungen vollumfänglich gerecht zu werden. Das ist nun schlicht und ergreifend die alltägliche politische Wirklichkeit und diese sollte am Ende letztendlich dann auch eine gewisse Akzeptanz in der Bürgerschaft finden. Sicherlich hat alles seinen Preis. Alles haben wollen geht leider nicht immer. Das muss auch jedem irgendwo klar sein. Dafür stehe ich auch zukünftig ein.“