Großeinsatz im Klinikum

Der Atemschutztrupp hatte im Kellergebäude eine starke Verrauchung, aber kein Feuer festgestellt. (Foto: Feuerwehr Sehnde)

Rettungsdienst und Ortsfeuerwehren Ilten, Sehnde, Bilm und Höver mit 65 Einsatzkräften vor Ort

Köthenwald (r/bs). Ein gemeldeter Kellerbrand führte am Samstagmorgen zu einem Großeinsatz der Feuerwehr im Klinikum Wahrendorff in Köthenwald. Alle Bewohner wurden durch das Pflegepersonal vor dem Eintreffen der Feuerwehr evakuiert. Verletzt wurde niemand.
Am Samstagmorgen, 25.07.20 gegen 07.16 Uhr hatte die automatische Brandmeldeanlage in einem Wohngebäude ausgelöst. Durch das Klinikpersonal wurde eine Rauchentwicklung aus dem Kellerbereich gemeldet. Bei Eintreffen der Feuerwehr waren alle Bewohner vollzählig und wurden umgehend in ein anderes Gebäude gebracht.
Die Einsatzkräfte gingen sofort mit einem Atemschutztrupp und einem Löschrohr zur
Brandbekämpfung in den Keller vor, parallel kontrollierten weitere Trupps unter Atemschutz
den Treppenraum und weitere Räume. Der Atemschutztrupp stellte im Kellergebäude eine starke Verrrauchung fest, aber kein Feuer.
Auch durch eine Wärmebildkamera konnte die Ursache erst nicht lokalisiert werden. Während ein Überdrucklüfter zur Entrauchung vor dem Gebäude eingesetzt wurde, stellten die Einsatzkräfte ein geöffnetes Kellerfenster fest, hier hat im Lichtschaft ein Zigarette das Laub und weitere weggeworfene Zigaretten wieder entfacht und so zu einer Verrauchung des Kellerraum geführt.
Im Anschluss wurden die Entrauchungsmaßnahmen weitergeführt und die ersten Einsatzkräfte aus den Einsatz entlassen. Ein Sachschaden konnte zu dem Zeitpunkt nicht
festgestellt werden.
Der Einsatz war um 08.30 Uhr beendet. Die Ortsfeuerwehren Ilten, Sehnde, Bilm und Höver
und der Rettungsdienst waren mit 65 Einsatzkräften und 15 Einsatzfahrzeugen im Einsatz.