Gesammelt, getauscht und geklebt

Feuerwehr-Sprecher Tim Herrmann (von links), Bürgermeister Olaf Kruse, Stadtbrandmeister Jochen Köpfer und sein Stellvertreter Diethelm Huch und Edeka-Marktleiter Günter Jacobi. (Foto: Stadtfeuerwehr Sehnde)

Feuerwehr-Sticker weiterhin erhältlich

Sehnde (r/gg). Seit sechs Wochen werden die insgesamt 387 Sticker von der freiwilligen Feuerwehr Sehnde fleißig gesammelt, getauscht und eingeklebt. Um die Sticker-Alben zu
komplettieren, fand eine Tauschbörse vor dem Edeka-Markt Jacobi an der Mittelstraße statt. Zudem gab es einen regen Tauschhandel in der Online-Tauschbörse von Sticker-Stars und Facebook. Im Onlineshop der Firma Sticker-Stars können fehlende Sticker nachbestellt werden.
“Unser primäres Ziel war es, nachhaltig Aufmerksamkeit zu erzeugen”, sagt Feuerwehr-Sprecher Tim Herrmann. Dies sei auch gelungen. “Es wurden rund 21.000 Sticker, sowie fast 400 Album verkauft. Wir erhalten zwar Anteile von den verkauften Alben, das war aber nicht unsere Hauptmotivation“, erklärt er. Die Möglichkeit, die ehrenamtliche Arbeit aufzuwerten,
den Zusammenhalt in den Ortsfeuerwehren zu stärken, für mehr Bekanntheit zu sorgen,
sei ein gemeinschaftliches Ziel und die Sticker-Stars-Aktion eine ideale Mitglieder-Werbung. “Die Aufmerksamkeit und Resonanz in der Stadt Sehnde und der Nachbarschaft ist sehr groß“ , sagt Bürgermeister Olaf Kruse. Allerdings wolle die Feuerwehr für eine endgültige
Erfolgsmessung der Aktion noch bis Jahresende abwarten“, wägt Stadtbrandmeister
Köpfer ab.
Die Aktion läuft noch vier Wochen, solange können noch Sticker bei Edeka Jacoby an
der Mittelstraße erworben werden. Die quer über die Regale gespannt hängenden DIN A4-Fotos von 359 Feuerwehrleuten wurden bereits abgenommen. Jedes Mitglied bekommt sein
eigenes DIN A4-Foto über die Ortsfeuerwehr ausgehändigt. Bei der Tauschbörse am Freitag zeigte sich, dass neben Feuerwehrangehörigen auch viele Bürger bei der Sammel-Aktion
mitgemacht haben, die ansonsten keinen persönlichen Bezug zur Feuerwehr haben. Das ist schon was Besonderes“, stellt Tim Herrmann fest.