Flammen schlagen aus Fenster

Das Feuer im Erdgeschoss an der B65 hatte sich beim Eintreffen der Feuerwehr schon ausgedehnt. (Foto: Stadtfeuerwehr Sehnde)

Feuerwehr-Einsatz und erheblicher Stau auf der B65

Sehnde (r/gg). Montagvormittag brannte ein Doppelhaus an der Iltener Straße, B65. Anwohner hatten um 9.40 Uhr Rauch bemerkt und die Feuerwehr alarmiert. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte schlugen Flammen aus zwei zerborstenen Erdgeschoss-Fenstern. Da zu diesem Zeitpunkt noch unklar war, ob sich womöglich ein zwölfjähriger Junge noch im
Gebäude aufhielt, wurden zwei Trupps unter Atemschutz zur Rettung und
Brandbekämpfung eingesetzt. Das Vorgehen der Trupps musste im ersten Angriff allerdings aufgrund einer zu starken Hitzeentwicklung unterbrochen werden. Eine Brandbekämpfung durch ein Fenster wurde eingeleitet. Nachdem diese Maßnahme schnellen Erfolg brachte, wurde ein Innenangriff und die Rettung erneut gestartet. Nach rund 30 Minuten intensiver Löschmaßnahmen war das Feuer aus. Die Information des vermissten Jungens stellte sich im weiteren Einsatzverlauf als falsch da. Entgegen der Informationen vor Ort war er wohlbehalten in der Schule. Ein Übergreifen des Feuers auf das erste Obergeschoss sowie die angrenzende Wohneinheit konnte verhindert werden. Das Erdgeschoss der Doppelhaushälfte ist jedoch vollständig ausgebrannt und jetzt unbewohnbar.
Die B65 war während des Einsatzes rund zwei Stunden voll gesperrt werden. Es kam zu erheblichen Verkehrsbehinderungen.
Im Einsatz waren die Ortsfeuerwehren Sehnde, Ilten und Rethmar sowie die Einsatzleitung; zudem der Rettungsdienst, Polizei sowie der Energieversorger - so der Bericht von Feuerwehr-Sprecher Timmy Fiss.