"Finkenwerder Herbstprinz" wächst

Pflanzung auf der Sehnder Streuobstwiese (von links): Manfred Steinert, Juri Sladkov, Holger Klinkert, Angelika Thomaier, Felix Müller und Matthias Woithe. (Foto: NABU/Gina Briehl)

Nabu und 96plus pflanzen Obstbaum und hoffen auf mehr

Sehnde (r/gg). Anlässlich des Kalender-Eintrags "Tag des Baumes" am 25. April haben Nabu und 96plus, die soziale Initiative von Hannover 96, gemeinsam einen Baum auf der Streuobstwiese an der Gretenberger Straße gepflanzt. Damit sollte zum internationalen Aktionstag nicht nur für eine gute Tat wie diese geworben, sondern beispielhaft aufgezeigt werden, dass "kleine Maßnahmen mit großer Wirkung" einfach umzusetzen sind. Mit Unterstützung des Nabu-Ortsvereins und des Nabu-Hannover wurde der „Finkenwerder Herbstprinz“ in den Boden gebracht. Diese alte Apfelsorte passt besonders gut in den bisherigen Bestand der Streuobstwiese.
„Wir möchten mit dieser Aktion nicht nur etwas Gutes für Natur und Klima leisten, sondern auch alle Fans von Hannover 96 und darüber hinaus dazu motivieren, mit kleinen Taten in der eigenen Umgebung zum Naturschutz beizutragen“, sagt Juri Sladkov von 96plus. Holger Klinkert vom NABU Sehnde ergänzt: „Hochstämmige Baumarten sind prägend für Streuobstwiesen, denn darunter kann beispielsweise weiter extensive Weidewirtschaft betrieben werden. Sie stellen einen regelrechten Hotspot der Biodiversität dar und können mehr als 5.000 Tier- und Pflanzenarten beherbergen.“
Bäume dienen dem Menschen. Sie mildern Hitze ab, befeuchten die Luft, liefern den Sauerstoff zum Atmen, speichern CO2 und sind Nahrungsquelle sowie Lebensraum vieler Tierarten. „Heimische Baumarten eignen sich für die meisten Gärten. Sie bieten vielen Vogelarten nicht nur eine Brutmöglichkeit, sondern Vögeln und Insekten auch ein reichhaltiges Nahrungsangebot“, so Holger Klinkert.