EVS und Stadt Sehnde jetzt mit Elektro-Poolfahrzeug und Stromtankstelle

Drei Anlässe, ein Ziel! Mit der Einweihung der Stromtankstelle und der Inbetriebnahme des ersten Elektroautos in ihrem Fuhrpark, ist die Energieversorgung Sehnde (EVS) ihrem Leitbild zum Klimaschutz ein weiteres Stück näher gekommen. (Foto: Sabrina Dickhaeuser)

Der leise Flitzer der Marke „Citroen“ wurde zur Einweihung „geladen“

SEHNDE (r/dik). Drei Anlässe, ein Ziel! Mit der Einweihung der Stromtankstelle und der Inbetriebnahme des ersten Elektroautos in ihrem Fuhrpark, ist die Energieversorgung Sehnde (EVS) ihrem Leitbild zum Klimaschutz ein weiteres Stück näher gekommen. Dass die EVS ihren umweltbewussten Weg konsequent weitergehen wird, stellten der Aufsichtsratsvorsitzende Carl Jürgen Lehrke und EVS-Geschäftsführer Frank Jankowski-Zumbrink jetzt in einer Feierstunde vor dem Verwaltungsgebäude am Sehnder Rathaus an der Nordstraße, deutlich heraus. Jankowski-Zumbrink nannte die zwei Projekte einen „Meilenstein einer langen Strecke“. Das Ziel sei ein Klima, das „auch folgenden Generationen optimale Bedingungen zu bieten hat“.
Der Aufsichtsratsvorsitzende der EVS und Sehnder Bürgmeister Carl Jürgen Lehrke unterstrich dieses Vorhaben: „Wir müssen im Klimaschutz eine Vorbildfunktion einnehmen“, fügte er an. Das neue Elektro-Poolfahrzeug vom Typ Citroen C-Zero wird ab sofort den Fuhrpark verstärken. Dass der kleine Flitzer beinahe geräuschlos fährt ist neu und gewöhnungsbedürftig. Letzteres deshalb, weil mit der zunehmenden Zahl an Elektroautos im Straßenverkehr künftig mehr denn je die Augen geschärft werden müssen. Ein Herannahen der leisen umweltfreundlichen Transportmittel geschieht schließlich ohne laute Geräusche.
Das stellten auch die Anwesenden fest, die die Probefahrt des frisch „geladenen“ Fahrzeugs verfolgten und vergeblich versuchten zu hören, wann das Fahrzeug wieder um die Ecke biegt. Unter den Gästen zur Einweihung befanden sich (unser Foto von links nach rechts) Lars Hellental vom Automobilhersteller Citroen und Thomas Rätzke (er folierte das Fahrzeug mit den entsprechenden Logos), Sandra Stenzel, Vertrieb E.On Avacon, Daniel Korf, Technischer Leiter der Stadtwerke Sehnde,Thorsten Ahl, Geschäftsführer der Energieversorgung Sehnde, die Prokuristin der Stadtwerke Sehnde Gabriele Kaapke, Carl Jürgen Lehrke in seiner Funktion als Aufsichtsratsvorsitzender der EVS und EVS-Geschäftsführer Frank Jankowski-Zumbrink.
Für Thorsten Ahl sind Fahrzeuge mit Elektroantrieb eine logische Konsequenz im Rahmen der co2 Reduzierung und er hofft auf eine noch bessere Akzeptanz der Elektroautos in der Bevölkerung. „Vor allem als Zweitauto sind Elektrofahrzeuge eine lohnende Investition. Ein Zweitauto wird in der Regel zu 20 Prozent genutzt und steht zu 80 Prozent. Unter anderem durch staatliche Förderungen sollte den BürgerInnen bewusst gemacht werden, dass ein Elektroauto eine gute und sinnvolle Anlage ist. Was eine solche Investition ohnedies interessant macht, sind übrigens die geringen Fahrtkosten und die Steuerbefreiung. Darüber hinaus gibt es immer eine Möglichkeit die Elektrofahrzeuge zu betanken.“
Betankt wird das neue Elektro-Poolfahrzeug natürlich mit Strom der Marke „Sehnder NaturWatt“, den es ab sofort an der neuen Stromtankstelle vor dem Verwaltungsgebäude gibt.
Die Inbetriebnahme der ersten Sehnder Stromtakstelle verbessert auch die allgemeine Abdeckung mit Stromtankstellen. Viele Tankstellen dieser Art entstehen zurzeit in ganz Deutschland und damit dürften Elektroautos deutlich an Attraktivität gewinnen.
Mit dem „Pool-Fahrzeug“ können die Mitarbeiter der Stadtwerke, der EVS und der Stadtverwaltung das Kleinauto für Dienstfahrten nutzen. „Nach der Einführung unseres Öko-Strom-Produktes „Sehnder NaturWatt“ ist für uns die Anschaffung dieses umweltfreundlichen Fahrzeugs nur konsequent“, freut sich Jankowski-Zumbrink über die, in vielerlei Hinsicht, gewinnbringende Anschaffung.