Erhöhung der Hundesteuer

Stadtverwaltung informiert vor Entscheidung

Sehnde (r/gg). Nach Weisung aus dem Stadtrat hat die Verwaltung eine Erhöhung der Hundesteuer kalkuliert. Entsprechende Informationen liegen den Ratsmitgliedern vor. Diskutiert und entschieden wird im Finanzausschuss am Dienstag, 30. November, um 18 Uhr und in der Ratssitzung am Donnerstag, 16. Dezember, um 18 Uhr, jeweils im Ratssaal, Nordstraße 19. Interessierte Bürger sind willkommen.
Von einer Erhöhung der Hundesteuer wären rund 1.550 Sehnder betroffen. Registriert sind für die Stadt Sehnde derzeit 1.850 Hunde. Seit 1995 ist die Höhe der Hundesteuer gleich geblieben. Es gab lediglich Rundungen auf volle Beträge bei der Euro-Einführung. Jetzt schlägt die Verwaltung vor, die Hundesteuer von 63 auf auf 84 Euro zu erhöhen. Für Zweit- und Dritthunde sollen die Änderungen von 75 auf 132 Euro und von 87 auf 180 Euro höher
ausfallen. Die bisherigen Hundesteuersätze liegen im Vergleich zu Lehrte, Burgdorf und Uetze im untersten Bereich, was sich mit der vorgeschlagenen Erhöhung deutlich umkehren wird, aber immer noch günstiger als in Hannover-Stadt darstellt. Gleichzeitig mit den Erhöhungen soll für Hunde, die nachweislich aus dem Tierheim Burgdorf übernommen werden, eine einjährige Steuerbefreiung beschlossen werden.
Die Stadtverwaltung schlägt zudem eine Erhöhung der Vergnügungssteuer vor. Dabei geht es um eine Automatensteuer für Spielgeräte mit Gewinnmöglichkeit, die prozentual vom Einspielergebnis abhängt und von 14 auf 19 Prozent erhöht werden soll. Steuerpflichtig sind die Automatenaufsteller, so dass nur wenige Steuerpflichtige betroffen sind.