Erfassung der Rebhühner

Rebhühner in der Sehnder Feldmark sollen zwecks zukünftiger Schutzmaßnahmen im Bestand gezählt werden. (Foto: Michael Eick)

Nabu-Ortsverein ruft zur Teilnahme auf

Sehnde (r/gg). Zu den stark gefährdeten Tierarten der Feldflur zählt unter anderem das Rebhuhn. Der Nabu-Ortsverein hat in Zusammenarbeit mit der Jägerschaft und der Landwirtschaft im vorigen Jahr deshalb ein langfristig angelegtes Rebhuhn-Monitoring begonnen, um die letzten noch verbliebenen Exemplare im Sehnder Gebiet zu zählen. Im Rahmen der Kartierung 2020 sind 15 Teilnehmer 42 Transekte (Streckenabschnitte) gegangen und konnten insgesamt 58 rufende Rebhähne kartieren. Auch in diesem Jahr findet wieder eine Rebhuhn-Zählung statt. Dabei werden im Zeitraum von Anfang Februar bis Mitte April Rebhuhnrufe über Klangattrappen in der Abenddämmerung auf vorab festgelegten Strecken für zirka 30 Minuten abgespielt. Mit viel Glück stößt man dann auf antwortende Vögel.
Die Sehnder Ortsgruppe des Nabu ist gerne bereit, Interessierte in das Monitoring-Team aufzunehmen. Wer mitmachen möchte, meldet sich bitte unter der Telefonnummer 0151 15 93 39 99 oder per E-Mail an Rebhuhnkartierung-NABU-Sehnde@gmx.de. Die flächendeckende und systematische Kartierung trägt auch schon erste Früchte, denn die gesammelten Daten werden, dank der Stiftung Kulturlandpflege, mittelbar in die Maßnahmeplanung der Region Hannover zur gezielten Anlage von Blühflächen und Lebensraumaufwertung für Rebhühner eingehen.