Energieversorung und mehr

Natalie Heinrichs hat die Geschäftsführung der städtischen Versorgungsbetriebe inne. (Foto: Stadt Sehnde)

Natalie Heinrichs leitet die Geschäfte

Sehnde (r/gg). Die Geschäftsführung der Energieversorung Sehnde GmbH und der Infrastruktur-GmbH, ist neu besetzt: die 45-jährige Diplom-Kauffrau Natalie Heinrichs führt die Geschäfte. Zuletzt war sie Abteilungsleiterin Controlling bei der enercity AG, zuvor kaufmännische Leiterin und Prokuristin bei den Stadtwerken Göttingen, Kaufmännische Leiterin und Prokuristin bei den Stadtwerken Wertheim und Abteilungsleiterin Netzwirtschaft und Prokuristin bei der Energieversorgung Oelde.
Natalie Heinrichs teilt mit: "Unser primäres Ziel wird sein: unseren Kunden über alle Lebensphasen hinweg zu kennen und ihm maßgeschneiderte Produkte für seine Bedürfnisse anzubieten. Die Energiewende und Digitalisierung haben zu geänderten, komplexeren Kundenwünschen geführt." Mehr denn je spielten Energieeffizienz, Nachhaltigkeit und Umweltschutz eine Rolle. Es soll einen Dialog mit den Kunden geben, um Lösungen zu finden. Geeignete Geschäftsfelder sollen identifiziert werden. Natalie Heinrichs erklärt: "Momentan befinden wir uns in der Vorbereitungsphase für den Ausbau der Ladeinfrastruktur in Sehnde."
Kunden sollen ihre Daten einfach, bequem und in Echtzeit per Laptop, Smartphone oder Tablet abrufen und anpassen können. Aber auch die Bestellung eines Hausanschlusses, das Konfigurieren einer PV-Anlage, vielleicht in Verbindung mit einem Stromspeicher und einer Ladestation für das E-Fahrzeug, soll es geben.
Auch um behördliche Genehmigungen und um Förderungen sowie um die Finanzierung der Projekte wolle man sich kümmern, ebenso um Effizienzanalysen von Heizungsanlagen, Verbrauchs- und Einspeiseoptimierung oder den Performance Check für PV Anlagen.
Natalie Heinrichs teilt mit: "Um diese Ziele zu erreichen, werden wir weitere Kooperationen schließen, mit Unternehmen aus der Energiewirtschaft, um Risiken und Ressourcen zu teilen, aber auch aus der Automobilindustrie im Falle der Elektromobilität, oder aus der IT-Branche, um am Know-how eines Partners in den Geschäftsfeldern der Digitalisierung zu partizipieren.
Ein wichtiges strategisches Ziel wird aber auch der Ausbau von regenerativen Energien in Sehnde sein: PV-Anlagen, aber vielleicht auch Investition in die Windenergieerzeugung. Für die Entwicklung der Infrastrukturgesellschaft Sehnde, die für die städtischen Neubauten und Sanierungen zuständig ist, gibt es Pläne im Sinne einer deutlichen Stärkung und Wachstumes."