Einwegplastik verboten

Stadtverwaltung setzt Ratsbeschluss um

Sehnde (r/gg). Der Rat hat in seiner Sitzung am 23. September den Beschluss gefasst, dass bei städtischen Veranstaltungen sowie Veranstaltungen in städtischen Einrichtungen zukünftig bei der Ausgabe von Speisen und Getränken nur noch Mehrweggeschirr, -besteck und -trinkgefäße zum Einsatz kommen sollen. Nur wenn der Einsatz von Mehrweggeschirr begründbar nicht möglich ist, kann auf plastikfreies Einweggeschirr zurückgegriffen werden.
Auf die Abgabe von Portionsverpackungen für beispielsweise Kaffeesahne, Ketchup und Senf ist zu verzichten.
Für Veranstaltungen Dritter auf städtischen Flächen, die durch die Stadtverwaltung genehmigt werden müssen, wird eine entsprechende Regelung in die Genehmigungsbestimmungen aufgenommen.
Mit ihrem Antrag vom 4. Mai vorigen Jahres forderte die CDU/FDP Gruppe im Rat, dass die Verwaltung beauftragt werden solle, eine Regelung bezüglich des Verbotes der Nutzung von Einwegplastik bei städtischen Veranstaltungen, Veranstaltungen in städtischen Einrichtungen, Straßenfesten und öffentlichen Märkten zu veranlassen. Die Verwaltung unterstützt die Zielsetzung des Antrags, Ziel ist die Müll-Vermeidung.
Eine weitere Maßnahme, die dieses Vorgehen in Zukunft erleichtern wird, ist die Anschaffung eines Geschirr-Mobils für Sehnde, die noch in diesem Jahr erfolgen soll. Im Rahmen des Gut-Klima-Projektes wurde seitens des Bundesumweltministeriums für das Jahr 2021 eine Fördersumme von 25.000 Euro für ein Geschirrmobil mit Geschirrausstattung für 300 Personen zugesagt.