Eine fasst perfekte Kür gezeigt

(Foto: Privat)

MTV-Sportakrobatik: Isabelle Hatesuer und Emma Wente gewinnen Deutsche Bestenermittlung

ILTEN (r/gg). Das Damenpaar Isabelle Hatesuer und Emma Wente mit Trainerin Jana Entgelmeier machte sich mit einem kleinen Fanclub auf den Weg nach Baunatal, südlich von Kassel, zur diesjährigen deutschen Bestenermittlung in der Disziplin Sportakrobatik. Hier starten die besten Formationen Deutschlands aus der Nachwuchsklasse. Aufgrund schon gezeigter starker Leistungen, durften die beiden MTV-Athleten Niedersachsen bei diesem Wettkampf vertreten.
Das selbst gesteckte Ziel war, in dem Starterfeld von 20 Damenpaaren über 14 Jahren unter die besten zehn Formationen zu gelangen und sich somit für das Finale am nächsten Tag zu qualifizieren. Nach schwierigen heimischen Trainingsbedingungen war dies alles andere als sicher.
Beim Wettkampf-Auftritt in Baunatal war der Start holprig. Wegen Problemen mit der Musik mussten Bella und Emma die Matte nochmal verlassen. Sie bewahrten Ruhe, gingen nach der kurzen Unterbrechung erneut auf die Matte und zeigten Publikum und Kampfgericht ihre Stärke mit einer fast perfekten Kür.
Das Kampfgericht belohnte die beiden mit 22,330 Punkten, was am Ende der Qualifikation für Platz vier reichte, also der Qualifikation für das Finale. Darin starteten sie als fünfte der zehn qualifizierten Damenpaaren mit einer hervorragenden Kür. Das Kampfgericht wertete an diesem Tag etwas strenger, Bella und Emma erhielten für ihre Kür 22,130 Punkte. Nun hieß es warten, wofür es am Ende reicht. Jede anschließende Kür wurde genau beobachtet. Plötzlich stand fest, sie haben es auf das Treppchen geschafft. Die Freude war riesig, doch welche Medaille wird es am Ende werden? Die 22,130 Punkte waren am Ende des Wetkampfs das Maß aller Dinge, kein Damenpaar konnte die Wertung übertreffen. Und so stand fest: Sie haben sich gegen 19 weitere Damenpaare aus ganz Deutschland durchgesetzt und gewinnen die Konkurrenz der Damenpaare N2 bei der Deutschen Bestenermittlung - so der Bericht von Jana Schenkemeyer.