„Der Klang ist weithin hörbar“

Ein Blumenpräsent zum Dank an Holger Söchtig (links) überreicht Pastorin Damaris Frehrking (Mitte vorn); seitens des Fördervereins: Sonja Werner (dahinter) und Christa Müller (rechts). (Foto: Gabriele Gosewisch)

Neue Tafel am Glockenturm auf dem Friedhof

Sehnde (gg). Seit zwei Jahre steht der Glockenturm auf dem Friedhof. Zeit für ein Treffen nahmen sich Pastorin Damaris Frehrking, Organisator Holger Söchtig und Ortsbürgermeister Helmut Süß, um einmal einen Rückblick zu halten und die Schrifttafel zu präsentieren, die den Friedhofsbesuchern Information zur Entstehung und zu den Sponsoren geben soll. Seitens des Fördervereins der Kirche zum heiligen Kreuz nahmen Sonja Werner und Christa Müller aus dem Vorstand gerne teil. Auch die Spendengeber Fritz-Eberhard Koch und Rüdiger Pütsch waren dabei. Sie sind sich einig: „Die Glocke erfüllt ihren Zweck, die Beerdigungen würdig zu gestalten.“ Damaris Frehrking dankte Holger Söchtig ausdrücklich für die Realisierung des Projekts Friedhofsglocke, an der er maßgeblichen Anteil habe. Dass die Finanzierung ausschließlich aus Spenden gelungen sei, zeige eine Besonderheit auf. Die Unterstützung des Projekts sei konfessionsübergreifend über fünf Jahre eingeworben worden. Fachwissen brachte Bauingenieur Michael Frehrking ein, der den architektonischen Entwurf, inspiriert von „Dürers Händen“, lieferte. Zu ihren Erfahrungen bei Beerdigungen sagte Damaris Frehrking: „Ja, die Glocke ist laut. Und wenn man direkt darunter steht vielleicht auch zu laut. Aber man hört sie weithin in Sehnde, und das ist gut.“