Der 32 Meter hohe K(reuz)kirch(en)turm Sehnde bleibt zwar weiterhin eingerüstet . . .

Zimmermeister Manfred Lüters sorgte für eine fachgerechte Befestigung des restaurierten Eisenkreuzes, ehe es an seinen angestammten Platzt zurückkehren kann. (Foto: Horst-Dieter Brand)
Sehnde: Kreuzkirche |

. . . aber das restaurierte Kreuz ist an seinem angestammten Platz zurück - Ein Beitrag von Horst-Dieter Brand

SEHNDE (hdb). Die aufwändige Restaurierung der Kreuzkirche schreitet sichtbar voran: Rechtzeitig zum Weihnachtsmarkt am Samstag, 7. Dezember, ab 14.00 Uhr rund um das Gotteshaus ist das restaurierte Kreuz an seinen angestammten Platz auf der Kirchturmspitze zurückgekehrt. Dafür und für den Transport von sperrigen Holzbalken unter Einsatz eines wuchtigen Autokrans musste vorübergehend der Vorplatz gesperrt werden.
Vor etwas mehr als vier Wochen war das eiserne, aber durch den Lauf der Zeit arg in Mitleidenschaft gezogene Kreuz ebenfalls mit erheblichem logistischem Aufwand zur Erde herabgeseilt worden. Nun konnte das in einer Dorstener Spezialwerkstatt aufgearbeitete graue Symbol mit Ausmaßen von 1,70 Meter Höhe und 1,20 Meter Breite wieder an die Turmspitze zurückkehren.
Für den Transport des 70 Kilogramm schweren Kreuzes aus Volleisen wurde der große Spezialkran benötigt, und bei dieser Gelegenheit hievten Zimmerleute mit ihrem Chef Manfred Lüters vornweg gleich noch mehrere lange Holzbalken in die Höhe. Das Baumaterial soll eine morsch gewordene Konstruktion ersetzen.
Auch die vergoldete Kugel ist wieder an ihrem vorgesehenen Platz. Laut Pastor Uwe Büttner hat sie aber ihre kleine Öffnung behalten, damit zu einem späteren Zeitpunkt eine neue Kartusche mit „Nachrichten aus der Gegenwart für die Zukunft“ hinterlassen werden kann. Ehe der Turm vom Gerüst und der teilweisen Verhüllung befreit werden kann, dürften noch etwa drei Monate vergehen.