CDU Sehnde für Kauf des Bonhoefferhauses

In städtischem Besitz soll nach den Vorstellungen der CDU das Angebot für die Jugend im Bonhoefferhaus noch ausgebaut werden. (Foto: CDU Sehnde)

„Liegenschaft darf nicht in falsche Hände geraten“

SEHNDE (r/kl). Der CDU-Stadtverband Sehnde hat sich jetzt endgültig für den Ankauf des Bonhoefferhauses in Sehnde ausgesprochen.
Die Sehnder Kirchengemeinde hat sich dazu entschlossen, das Gebäude zu veräußern und führt hierzu seit Monaten Verhandlungen mit der Stadtverwaltung.
Hierzu erklärt der Vorsitzende des CDU-Stadtverbands Sehnde Jens Lüders: „Das Bonhoefferhaus ist auch für die Stadt Sehnde von großer Bedeutung. Letztlich muss die Stadt ein großes Interesse an einer sinnvollen Nachnutzung dieser Liegenschaft in unmittelbarer Nähe zur KGS haben. Diese Liegenschaft sollte auf keinen Fall in die falschen Hände geraten.“
Derzeit wird in den Räumlichkeiten unter anderen eine Krippe betrieben, auf deren Kapazität die Stadt voraussichtlich noch auf Jahre angewiesen sein wird. Darüber hinaus sollte aus Sicht der Sehnder Christdemokraten auch das Jugendfreizeitheim in das Bonhoefferhaus verlegt werden.
Bereits im August hatte die CDU-Ratsfraktion ein Nutungskonzept von der Stadtverwaltung gefordert.
„Seit Jahren ist bekannt, dass das derzeitige Gebäude des Jugendfreizeitheims am Waldstadion marode und abgängig ist. Durch einen Umzug kann die Stadt die Sanierungskosten an dieser Stelle sparen und die Immobilie am Waldstadion nach Möglichkeit verkaufen.
Natürlich muss der Kaufpreis für das Bonhoefferhaus fair bemessen sein. Schließlich werden auch dort einige Sanierungsarbeiten notwendig sein,“ erläutert der CDU-Vorsitzende Lüders.