Burgdorfer Kammerchor erinnert mit Konzert in Ahlten an Tschernobyl

Wann? 21.05.2011 17:00 Uhr

Wo? Ev.-luth. Martinskirche Ahlten, Hannoversche Straße 28, 31275 Lehrte DEauf Karte anzeigen
Will mit seinem Konzert in der St.-Martins-Kirche Ahlten an die von den Folgen der Reaktorkatastrophe in Tschernobyl betroffenen Menschen in Weißrussland erinnern: Der Burgdorfer Kammerchor. (Foto: KK Burgdorf)
Lehrte: Ev.-luth. Martinskirche Ahlten |

Aktion „1.000 Stimmen gegen das Verdrängen“ in Ahlten

LEHRTE/AHLTEN (r/kl). Das Reaktorunglück von Tschernobyl jährt sich 2011 zum 25. Mal. Der Verein „Heim-statt Tschernobyl“ steht seit 1990 mit den Menschen aus den verstrahlten Gebieten in engem Kontakt. Ihnen soll eine Stimme – besser noch 1.000 Stimmen – gegeben werden. Der Burgdorfer Kammerchor möchte dieses Projekt mit einem Konzert in der Ahltener St.-Martins Kirche unterstützen und auf die Situation der Menschen in Weißrussland aufmerksam machen.
Am Samstag, 21. Mai, ab 17.00 Uhr, erklingen der „Totentanz“ von Hugo Distler und die „Sprüche von Leben und Tod“ des Komponisten Leonhard Lechner. Außerdem wirkt noch das Burgdorfer Spitta-Ensemble, in der Besetzung Sopran, Blockflöte, Violoncello und Orgel, mit. Das Ensemble führt die Kantate „Deine Toten werden Leben“ von Georg Philipp Telemann auf.
Der Burgdorfer Komponist Alfred Koerppen hat eigens für das Ensemble die Cantatina „Freuet Euch der schönen Erde“ komponiert, die an diesem Tag ebenfalls in der Kirche erklingen wird.
Gemeindepastor Henning Runne wird Texte und Erlebnisberichte von Betroffenen aus dem Tschernobylgebiet vortragen.
Der Eintritt zu diesem Konzert ist frei. Am Ausgang wird um eine Spende für „Heimstatt Tschernobyl“ gebeten, um den Menschen, die immer noch unter den Folgen der Katastrophe zu leiden haben, ein wenig zu helfen.