Bergfest verschoben

Hinweis auf möglichen Mehraufwand

Sehnde (r/gg). Das eigentlich für 2021 geplante "6. Bergfest" wird wegen der Corona-Pandemie verschoben und findet im kommenden Jahr statt - und zwar am 27. und 28. August 2022, so die Mitteilung der Stadtverwaltung. Gemeinsam mit der "K+S Baustoffrecycling GmbH" und dem Veranstaltungs-Team Aulich als generaldienstleitendes Unternehmen, sei die Absage des Bergfestes für diesen Jahr und eine Terminverschiebung auf das kommende Jahr beschlossen worden. Mit den voraussichtlich auch im Sommer geltenden Corona-Regeln sei die Planung und Durchführung eines Festes dieser Größe und Art nicht möglich. Das unsichere Infektionsgeschehen, die fehlende Planungssicherheit und die Durchführung eines Festes dieser Größenordnung mit Test- und Kontrollmechanismen stellten einen erheblichen Mehraufwand und eine Fülle von nicht kalkulierbaren Risiken dar.
Für ein Bergfest mit eintrittspflichtigen Party-Samstag und einem offenen Familien-Sonntag rechnen die Veranstalter mit über 15.000 Gästen. "Sicherheitsabstände, Covid-Tests und Zugangskontrollen werden voraussichtlich auch im August dieses Jahres noch notwendig sein und sind personell, finanziell und logistisch nicht realisierbar", schreibt die Stadtverwaltung.
„Wenn wir feiern, dann auch richtig und so, wie es die Sehnder von ihrem Bergfest gewohnt sind“, schreibt Lisa Aulich vom gleichnamigen Veranstaltungs-Team. Sie begleitet das Bergfest seit seinen Anfängen, und eine Absage fällt auch ihr nicht leicht, „aber das Bergfest war immer ein ausgelassenes und lockeres Fest für die gesamte Familie und so soll es auch bleiben“.
Ralf Boppert, Geschäftsführer der K+S Baustoffrecycling GmbH, hatte sich schon auf sein erstes Bergfest seit seiner Tätigkeit in Sehnde gefreut. Er und sein Team sind hochmotiviert und das Bergplateau als Festfläche vorbereitet. Er teilt mit: „Die Flächen stehen auch kommendes Jahr zur Verfügung. Die Absage des Festes für dieses Jahr ist zwar extrem bedauerlich, aber vor dem Hintergrund der nicht kalkulierbaren Risiken schlüssig und die einzig richtige Entscheidung.“ Bürgermeister Olaf Kruse schreibt: „Wir sind alle gleichermaßen enttäuscht, dass es in diesem Jahr kein Bergfest geben wird. Wir sind uns aber auch alle bewusst, dass das Restrisiko in diesem Sommer noch zu groß ist. Wir haben eine Verantwortung gegenüber den Sehndern und dürfen mit der Gesundheit nicht leichtfertig umgehen.“