Bergfest für Ende August geplant

Stadtverwaltung sieht realistische Chance

Sehnde (r/gg). "2004, 2006, 2009, 2013 und 2016 – diese Zahlenreihe ergibt für Sehnder einen Sinn", so die Mitteilung der Stadtverwaltung. Es sind die Jahre in denen ein Bergfest auf der grünen Kalihalde gefeiert wurde, und nach einer Pandemie bedingten Absage im vergangenen Jahr soll sich nun die Zahl 2022 einreihen. "Eine Durchführung in diesem Jahr ist realistisch", so die Ankündigung. Gemeinsam mit der Firma K+S Baustoffrecycling GmbH und dem Veranstaltungsteam Aulich startet die Stadtverwaltung Sehnde nun mit den Vorbereitungen für das sechste Sehnder Bergfest am 27. und 28. August.
„Wir freuen uns, dass wir nach der notwendigen Absage im vergangenen Jahr und der langen Zeit der Einschränkungen nun mit den Bergfest-Plänen beginnen können und die Sehnder an der Vorfreude auf unser einmaliges Fest teilhaben lassen können“, führt Bürgermeister Olaf Kruse aus. Er wird häufig nach dem Bergfest gefragt: „viele Sehnder haben Sorge, dass das Fest zukünftig nicht mehr stattfinden kann. Diese Sorge kann ich ihnen nehmen, denn wir befinden uns mit K+S im guten Austausch und sind uns einig, was die zukünftige Nutzung auch über 2022 hinaus angeht.“
Auch Geschäftsführer Ralf Boppert und Betriebsleiter Ingo Jörren von der K+S Baustoffrecycling GmbH freuen sich, dass pünktlich zum endgültigen Abschluss der Abdeckungsarbeiten die Halde nun wieder für das Bergfest zur Verfügung gestellt werden kann. „Es ist schön, dass der “grüne Berg“ von der Bevölkerung so gut angenommen wird“, sagt Ralf Boppert. „Das bestätigt uns ein weiteres Mal, dass die Renaturierung der Rückstandshalden der richtige Weg ist. Sie hilft der Natur und schafft für die Menschen im Umfeld Möglichkeiten zur Erholung und Freizeitgestaltung.“
Logistisch ist die Veranstaltung eine Herausforderung der besonderen Art, denn gefeiert wird auf dem Gipfel einer abgedeckten Halde, in 100 Meter Höhe, ohne vorhandene Anbindung an fließend Wasser und Strom.
Mit dem Veranstaltungsteam Aulich sei im Rahmen der Ausschreibung ein verlässlicher und versierter Partner als generaldienstleistendes Unternehmen gefunden worden. "Das Veranstaltungsteam kennt den Berg und die besonderen Herausforderungen bereits von den vergangenen Bergfesten", so die Stadtverwaltung. „Unsere Branche hat eine schwierige Zeit hinter sich und wir wissen um das Bedürfnis der Menschen einfach wieder unbeschwert zu feiern,“ sagt Lisa Aulich, Geschäftsführerin des gleichnamigen Veranstaltungsteams. Die Bands seien bereits gebucht. "Und über das notwendige Equipment verfügen wir. Die pandemiebedingte Verdichtung und Teuerung am Markt stellt tatsächlich eine besondere Herausforderung dar, aber wir werden auch dieses Bergfest wieder zu einem rundum gelungenen Event machen", so das Versprechen des Aulich-Teams.
Das zweitägige Event soll neben der einmaligen Aussicht eine ausgelassene Party mit Livemusik am Samstag und einen Familiensonntag mit buntem Bühnenprogramm und Unterhaltung bieten. Zum Fest im Jahr 2016 kamen am Samstag knapp 4.500 Menschen und den Familiensonntag nutzten weit über 10.000 Besucher.
Zuständig für die Umsetzung und Planung seitens der Stadtverwaltung ist Ines Raulf. Sie kümmert sich um die konzeptionelle Umsetzung, die Information der Öffentlichkeit, die Verkehrsplanung und die Gestaltung des Familiensonntags. „Das Bergfest ist das Alleinstellungsmerkmal von und für Sehnde. Mit den unterschiedlichen Konzepten der beiden Bergfesttage können wir allen Sehndern ein Angebot machen und der Zuspruch der vergangenen Feste zeigt, dass wir richtig liegen."